Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jürgen Schreiber

Jürgen Schreiber ist Journalist. Er arbeitete für die Stuttgarter Zeitung, Frankfurter Rundschau und das SZ-Magazin und war Gründungsmitglied der Woche. Seit 2001 ist er Chefreporter beim Berliner Tagesspiegel. Für seine Arbeiten auf dem Gebiet Reportage und Enthüllung wurde er bereits zweimal mit dem Wächter-Preis der deutschen Presse ausgezeichnet. Außerdem erhielt er den Theodor-Wolff-Preis.

Bücher von Jürgen Schreiber

Schreiber, Jürgen: Ein Maler aus Deutschland. Gerhard Richter. Das Drama einer Familie

Cover: Ein Maler aus Deutschland. Gerhard Richter

Pendo Verlag, München und Zürich 2005, ISBN 3866120583, Gebunden, 304 Seiten, 22,50 EUR

Gespenstisch miteinander verflochten sind die Lebensläufe von Gerhard Richters Tante Marianne und seinem früheren Schwiegervater, Professor Dr. Heinrich Eufinger, einem Nazi der ersten Stunde. Tante Marianne fällt in die Hände der NS-Psychiatrie, wird mit 21 Jahren zur "Unfruchtbarmachung" verurteilt und 1945 nach ... mehr lesen
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Schreiber, Jürgen: Meine Jahre mit Joschka. Nachrichten von fetten und mageren Zeiten

Cover: Meine Jahre mit Joschka

Econ Verlag, Berlin 2007, ISBN 3430300339, Gebunden, 208 Seiten, 20,00 EUR

Deutschland Anfang der Achtzigerjahre: Plötzlich sitzen die Grünen im Bundestag. Noch kennt niemand Joschka Fischer. Aber der Sponti schlägt ein wie eine Bombe. Eine ganze Bewegung projiziert ihren Traum von einer besseren Welt auf ihn. Der hessische Turnschuhminister wird als Ikone der Protestbewegung geliebt und gehasst. Von Anfang ... mehr lesen
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Schreiber, Jürgen: Die Stasi lebt. Berichte aus einem unterwanderten Land

Cover: Die Stasi lebt

Droemer Knaur Verlag, München 2009, ISBN 3426782510, Kartoniert, 224 Seiten, 8,95 EUR

Die Drahtzieher leben bis heute oft unbehelligt unter uns - Jürgen Schreiber deckt persönliche Abgründe der Agenten und ihrer Hintermänner, perfide Aktionen und geheime Operationen der Stasi auf.
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen