Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Johannes Willms
Willms, Johannes: Napoleon. Verbannung und Verklärung

Droemer Knaur Verlag, München 2000, ISBN 3426272105, Gebunden, 345 Seiten, 25,51 EUR
Militärisch wurde Napoleon geschlagen, doch ideologisch schlug er Europa in seinen Bann. In der Stunde seiner endgültigen Erniedrigung begann Napoleons größter Triumph: Verbannt auf das felsige, ungastliche St. Helena, abgeschnitten von der Welt, nutzt der Gefangene seine einzige Chance und stilisiert sich zum Märtyrer. Der «Mythos Napoleon» ... mehr lesen
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Willms, Johannes: Die deutsche Krankheit. Eine kurze Geschichte der Gegenwart

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200789, Paperback, 175 Seiten, 15,24 EUR
Eine scharfe Polemik gegen eine deutsche "Normalität", die alles andere als normal ist: In seiner "Krankheitsgeschichte" Deutschlands vom 13. Jahrhundert bis heute führt Johannes Willms vor, daß gerade das deutsche Bedürfnis nach Normalität den Ursprung der "deutschen Krankheit" ausmacht: der tiefverwurzelten Angst vor und der Ablehnung gegen alles ... mehr lesen
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Willms, Johannes: Napoleon. Eine Biografie

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406529569, Gebunden, 900 Seiten, 34,90 EUR
Napoleon - schon der Name ist bis heute Inbegriff von Ruhm und historischer Größe. Aus einfachen Verhältnissen steigt ein junger Korse auf zum Herrscher Frankreichs und dann des ganzen europäischen Kontinents: Er vollendet und überwindet die Französische Revolution, schiebt die Welt des Ancien Regime beiseite ... mehr lesen
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Willms, Johannes: St. Helena. Kleine Insel, großer Wahn

Marebuchverlag, Hamburg 2007, ISBN 3866480601, Gebunden, 216 Seiten, 18,00 EUR
Mitten im Südatlantik, 1800 Kilometer vom Festland entfernt, liegt eine 122 Quadratkilometer große Insel: St. Helena. Als dort am 15. Oktober 1815 Napoleon an Land ging, wurde das Eiland über Nacht nicht nur zum Schauplatz der berühmtesten Verbannung aller Zeiten, sondern auch zur Bühne des Endspiels einer der größten ... mehr lesen
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Willms, Johannes: Balzac. Eine Biografie

Diogenes Verlag, Zürich 2007, ISBN 3257066244, Gebunden, 400 Seiten, 24,90 EUR
Ein Leben wie ein Roman, voller Hoffnungen und Träume. Ruhm, Geld und Liebe, all das schien für Balzac immer in Reichweite zu sein, blieb ihm aber doch zeitlebens verwehrt. Johannes Willms schildert mit Verve, was Balzac umtrieb, im Leben wie in der Kunst. ... mehr lesen
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Willms, Johannes: Napoleon III.. Frankreichs letzter Kaiser

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406571514, Gebunden, 311 Seiten, 24,90 EUR
Napoleon III., der zeitlebens die Gewohnheiten eines Abenteurers und Verschwörers beibehielt, war eine ungewöhnlich komplexe Herrscherpersönlichkeit. Er war gleichzeitig Träumer und Realist, naiv und verschlagen. Er hegte große politische Entwürfe, mit denen er in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus war, deren Verfolgung ... mehr lesen
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Willms, Johannes: Stendhal. Biografie

Carl Hanser Verlag, München 2010, ISBN 3446234195, Gebunden, 336 Seiten, 24,90 EUR
Autor und Abenteurer, Diplomat und Salonlöwe, Soldat, Liebhaber der Frauen und Liebhaber der Künste: Stendhals Lebensgeschichte ist nicht minder abenteuerlich als seine Romane. Während seiner mondänen Jahre in Frankreich und Italien war der große Romancier der Weltliteratur mehr als Frauenheld denn als Schriftsteller bekannt. ... mehr lesen
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Willms, Johannes: Talleyrand. Virtuose der Macht 1754 - 1838

C. H. Beck Verlag, München 2011, ISBN 3406621457, Gebunden, 384 Seiten, 26,95 EUR
"Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen" - so ließ der wohl berühmteste Diplomat der Weltgeschichte einmal den spanischen Gesandten wissen, als dieser ihn an ein nicht eingehaltenes Versprechen erinnerte. Johannes Willms geht in seinem neuen Buch dem rätselhaften Genie jenes Mannes nach, der es mit unnachahmlicher ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





