Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ines Geipel

Ines Geipel, geboren 1960 in Dresden, betrieb sechs Jahre lang Hochleistungssport in DDR. Nach einem Germanistik-Studium in Jena floh sie 1989 nach Westdeutschland und studierte Philosophie und Soziologie in Darmstadt. 2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Heute ist sie Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Mitarbeiterin des Hannah-Arendt-Instituts.

Bücher von Ines Geipel

Ines Geipel: Generation Mauer. Ein Porträt

Bestellen bei buecher.deCover: Ines Geipel: Generation Mauer. Ein Porträt

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 3608947493, Gebunden, 275 Seiten, 19,95 EUR

Im System Honecker herangewachsen galten die heute 45- bis 55-Jährigen als die Distanzierten, Staatsfernen, für die das Jahr 1989 dann zum Sprungbrett ins größere Deutschland und in die Welt wurde. Sind sie wirklich auf der Gewinnerseite gelandet? Oder hat die zähe Prägekraft der späten DDR mit ihren politischen Tabus, dem Bespitzeln und Verhindern ... mehr lesen

Ines Geipel: Der Amok-Komplex. oder die Schule des Tötens

Bestellen bei buecher.deCover: Ines Geipel: Der Amok-Komplex. oder die Schule des Tötens

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 3608946276, Gebunden, 320 Seiten, 19,95 EUR

Ist der Amoklauf Teil unserer westlichen Gesellschaft und was verbindet die Taten der jungen Todesschützen weltweit? Ines Geipel stellt fünf exemplarische Orte ins Zentrum ihrer vielschichtigen Recherchen - darunter auch die drei Amokläufe in Deutschland: Erfurt, Emsdetten, Winnenden. Junge Amokschützen lernen voneinander: Die "Schule des Tötens" ... mehr lesen

Ines Geipel: Seelenriss. Depression und Leistungsdruck

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Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 3608946594, Gebunden, 239 Seiten, 18,95 EUR

Wie ein Blitz trifft uns die Nachricht, wenn einer der Erfolgreichen und Berühmten das Leben plötzlich nicht mehr erträgt. Der Suizid als letzte Konsequenz quälender Depressionen beleuchtet für einen grellen Augenblick die Widersprüche zwischen glänzender Oberfl äche und innerer Verzweifl ung. Die ihr gut bekannte ... mehr lesen

Ines Geipel: Zensiert, verschwiegen, vergessen. Autorinnen in Ostdeutschland 1945-1989

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Patmos Verlag, Düsseldorf 2009, ISBN 3538072698, Gebunden, 288 Seiten, 24,90 EUR

Ines Geipel schildert erschütternde Lebensgeschichten von Autorinnen in der DDR, deren Werke aus politischen Gründen ohne Öffentlichkeit blieben. Als staatsgefährdend eingestuft, zensiert oder völlig totgeschwiegen, entstanden die Texte ohne jede Rezeption durch das Publikum. Es wurden Dokumente künstlerischer Authentizität ... mehr lesen

Ines Geipel: Heimspiel. Roman

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Rowohlt Verlag, Berlin 2005, ISBN 3871345253, Gebunden, 203 Seiten, 16,90 EUR

Dresden, Ende August 1989. Eine junge Frau steigt in den Zug und verlässt ihr Land. Was inmitten der großen Fluchtwelle so entschieden beginnt, wird für sie bald zur existentiellen Reise. Während der Fahrt tauchen Bilder einer einsamen Kindheit auf, in einer sprachlos gewordenen Familie: Der musische, aber haltlose Vater, der ... mehr lesen

Ines Geipel: Für heute reicht's. Amok in Erfurt

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Rowohlt Verlag, Berlin 2003, ISBN 3871344796, Gebunden, 255 Seiten, 16,90 EUR

Bis heute sind entscheidende Fragen nach den Hintergründen und Folgen des Amoklaufs von Erfurt ungeklärt: Auf Anregung von Elsa, einer ehemaligen Mitschülerin von Robert Steinhäuser, geht Ines Geipel den Fragen nach, die bisher verdrängt wurden. ... mehr lesen

Ines Geipel: Dann fiel auf einmal der Himmel um. Inge Müller - Die Biografie

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Henschel Verlag, Berlin 2002, ISBN 3894874171, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR

"Die Dichterin, die geliebt wurde, obwohl niemand sie kannte", nennt die Autorin Ines Geipel ihre Protagonistin, die Ostberliner Lyrikerin, Dramatikerin und Heiner-Müller-Ehefrau Inge Müller, die 1966 mit 41 Jahren ihrem Leben selbst ein Ende setzte - geliebt aufgrund weniger in Kopien weitergereichter Gedichte, die ihr posthum den Ruf einer ... mehr lesen

Ines Geipel: Die Welt ist eine Schachtel. Vier Autorinnen in der frühen DDR

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Transit Buchverlag, Berlin 1999, ISBN 3887471415, broschiert, 296 Seiten, 19,43 EUR

Die Geschichte von vier Autorinnen ? Susanne Kerckhoff, Evelyn Kuffel, Jutta Petzold, Hannelore Becker ? die die DDR zuerst einmal bejahten, dann aber in Konflikt gerieten ? mit der Partei, an der Hochschule, im Schriftstellerheim, in ihrem unmittelbaren Umfeld, mit den eigenen Lebensentwürfen: sie wurden zensiert, bedrängt oder gar verfolgt und ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Literaturfähige Zentralliebe

24.04.2014: Als einzigartig aufrichtig, beiläufig poetisch und wunderbar unaufgeregt preist die Zeit Tomas Espedals Liebesroman "Wider die Natur". Die FAZ liest bewegt Michail Ryklins "Buch über Anna". In "Americanah" gelingt Chimamanda Ngozi Adichie die Gratwanderung zwischen Theorie und Pathos, findet die FR (hier unser Vorgeblättert). Und die taz betrachtet ergriffen Joe Saccos Leporello zur Schlacht an der Somme von 1916. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Kulturelle Heimsuchung

10.03.2014: Jonathan Lethem führt uns in den Garten der Dissidenten, Alfonsina Storni führt uns in das Großstadtleben von Buenos Aires in den Dreißigern. Tom Reiss erzählt die Geschichte des wahren Grafen von Monte Christo. Jaron Lanier macht Umverteilungsvorschläge für die Profite aus dem Digitalen. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Und ein volles Glas auf dem Schrank beobachtet uns

25.03.2014: Im Nürnberger Poetenladen gibt es die Rubrik "Stele", erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem Leben schied. Mehr lesen

Zwischen Schweigen und Schreiben

26.02.2014: Es gibt eine Theorie, die besagt: Wir leben nicht sehr viel. Die meiste Zeit erinnern oder hoffen wir. Der Dichter Andreas Altmann verwendet in "Die lichten lieder der bäume liegen im gras und scheinen nur so" als Erzählzeit die Gegenwart und setzt seine Erinnerungen der Gegenwart des Gedichtes aus. Mehr lesen