Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Gregor Schöllgen

Gregor Schöllgen, geboren 1952 in Düsseldorf, ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen, Gastprofessor in New York, Oxford und London, Autor zahlreicher zeitgeschichtlicher Bücher, Mitglied des Vorstands der "Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung" und Mitherausgeber der Berliner Willy-Brandt-Ausgabe.

Bücher von Gregor Schöllgen

Schöllgen, Gregor: Willy Brandt. Eine Biografie

Cover: Willy Brandt

Propyläen Verlag, Berlin 2001, ISBN 3549071426, Gebunden, 400 Seiten, 25,00 EUR

Willy Brandt war neben Adenauer der bedeutendste Kanzler der Bundesrepublik und einer der herausragenden Sozialdemokraten des 20. Jahrhunderts. Zehn Jahre nach seinem Tod legt Gregor Schöllgen die erste große Brandt-Biografie vor. ... mehr lesen
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Baring, Arnulf / Schöllgen, Gregor: Kanzler, Krisen, Koalitionen. Das Buch zur Fernseh-Dokumentation bei RTL

Cover: Kanzler, Krisen, Koalitionen

Siedler Verlag, Berlin 2002, ISBN 3886807622, Gebunden, 352 Seiten, 24,90 EUR

Sieben Kanzler haben das politische Leben der Bundesrepublik auf unverwechselbare Weise geprägt: Konrad Adenauer übernahm im Großvateralter die Macht am Rhein und begründete in vierzehn Jahren den Begriff der Kanzlerdemokratie. Äußerst widerwillig nur übergab er 1963 sein Amt an Ludwig Erhard, den erfolgreichen Wirtschaftsminister, ... mehr lesen
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Schöllgen, Gregor: Der Auftritt. Deutschlands Rückkehr auf die Weltbühne

Cover: Der Auftritt

Propyläen Verlag, München 2003, ISBN 3549072058, Gebunden, 176 Seiten, 18,00 EUR

Wo liegt Deutschlands Zukunft? Mündet die Emanzipation von jahrzehntelanger amerikanischer Bevormundung in dauerhafte Entfremdung? Muss sich Deutschland zwischen transatlantischer Allianz und europäischer Integration entscheiden? Wohin führt Kanzler Schröders "deutscher Weg"? Der Zeithistoriker Gregor Schöllgen, einer der profiliertesten ... mehr lesen
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Kloeppel, Peter / Schöllgen, Gregor: Luft-Brücken. Amerika und die Deutschen. Das Buch zur Fernseh-Dokumentation Amerika! bei RTL.

Cover: Luft-Brücken

Lübbe Verlagsgruppe, Bergisch Gladbach 2004, ISBN 3785721846, Gebunden, 299 Seiten, 22,00 EUR

Mit 53 Fotos. Selten ist das Urteil der Deutschen über ein anderes Land so voreilig und so pauschal wie das über die USA. Selten hält es der Nachfrage so wenig stand. Amerika und die Deutschen - eines der großen Themen der Vergangenheit, der Gegenwart und gewiss auch der Zukunft: Sie waren Feinde und sie wurden zu Freunden. Sie ... mehr lesen
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Schöllgen, Gregor: Jenseits von Hitler. Die Deutschen in der Weltpolitik von Bismarck bis heute

Cover: Jenseits von Hitler

Propyläen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3549072031, Gebunden, 400 Seiten, 24,90 EUR

Gregor Schöllgen beschreibt die eigentlichen Zäsuren der deutschen Geschichte - jenseits der bis heute alles überlagernden Schlüsseldaten 1933 und 1945. So erscheinen auch die Akteure in einem anderen Licht. Unter ihnen Hitler. Der von ihm radikalisierte Drang zum Ausbruch aus den gegebenen Verhältnissen war zwar bereits ... mehr lesen
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Schöllgen, Gregor: Der Eiskönig. Theo Schöller. Ein deutscher Unternehmer 1917-2004

Cover: Der Eiskönig

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406577601, Gebunden, 190 Seiten, 19,90 EUR

Alle kennen Schöller. Die Eiscreme gehört zu den bekanntesten Markennamen in Deutschland. Der Namensgeber, Theo Schöller, zählte zu den populärsten Unternehmerpersönlichkeiten im Lande. Kein Wunder, denn der Eiskönig, der in den dreißiger Jahren mit einer Firma für "Kinoreklame" begonnen hatte, ... mehr lesen
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Schöllgen, Gregor: Gustav Schickedanz. Biografie eines Revolutionärs

Cover: Gustav Schickedanz

Berlin Verlag, Berlin 2010, ISBN 3827009480, Gebunden, 464 Seiten, 32,00 EUR

Jahrzehntelang war er eine Institution in Millionen deutschen Haushalten: der Quelle-Katalog. Er war das Medium, das nicht nur für eine besonders enge Verbindung zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden sorgte, das darin präsentierte Produkt - angebot prägte vielmehr auch entscheidend den Geschmack und die Alltagskultur im Wirtschaftswunderland. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen