Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

David Mitchell

David Mitchell, geboren 1969 in Southport, wuchs in Malvern, Worcestershire, auf. Er studierte Englische und Amerikanische Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität von Kent. Mitchell lebte ein Jahr auf Sizilien, bevor er nach Hiroshima, Japan, zog, wo er acht Jahre lang Technikstudenten in Englisch unterrichtete. Sein erster Roman, "Ghostwritten", gewann den "Mail on Sunday/John Llewellyn Rhys Preis" und landete auf der Shortlist für den "Guardian First Book Award". Mitchells zweiter Roman, "number9dream" (2001), wurde 2002 für den "Man Booker Preis" nominiert, ebenso 2004 sein dritter Roman "Cloud Atlas". David Mitchell lebt in Irland.

Bücher von David Mitchell

Mitchell, David: Chaos. Ein Roman in neun Teilen

Cover: Chaos

Rowohlt Verlag, Reinbek 2004, ISBN 349804477X, Gebunden, 591 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Volker Oldenburg. Was verbindet einen japanischen Sektierer mit einem Jazzfan in einem Plattenladen? Und was eine Frau auf einem heiligen Berg in China mit gewissen illegalen Börsengeschäften in Hongkong? Ein mongolischer Gangster, ein Kunstfälscher in St. Petersburg, ein Nuklearwissenschaftler in Irland, ein ... mehr lesen
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Mitchell, David: Der Wolkenatlas. Roman

Cover: Der Wolkenatlas

Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3498044990, Gebunden, 668 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen übersetzt von Volker Oldenburg. Ein amerikanischer Forschungsreisender macht Mitte des 19. Jahrhunderts auf einem Schiff im Pazifik die Erfahrung, dass, wer Gleichheit und Brüderlichkeit predigt, leicht gekreuzigt, gevierteilt und verbrannt wird. Einen jungen britischen Musiker verschlägt es 1931 auf der Flucht vor ... mehr lesen
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Mitchell, David: Der dreizehnte Monat. Roman

Cover: Der dreizehnte Monat

Rowohlt Verlag, Reinbek 2007, ISBN 3498045040, Gebunden, 495 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Volker Oldenburg.1982: Es ist ein regennasser Januar in Black Swan Green, einem Dorf in der toten Mitte Englands. Jason Taylor, 13 Jahre alt, heimlicher Stotterer und zögernder Poet befürchtet ein Jahr der schlimmsten Langeweile. Doch er hat weder mit einem Haufen Schulschläger noch mit köchelndem Familienzwist, ... mehr lesen
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Mitchell, David: Number 9 dream. Roman

Cover: Number 9 dream

Rowohlt Verlag, Reinbek 2011, ISBN 349804513X, Gebunden, 544 Seiten, 24,95 EUR

Aus dem Englischen von Volker Oldenburg. Der neunzehnjährige Träumer Eiji Miyake kommt aus dem ländlichen Japan nach Tokio, um seinen Vater zu suchen, der die Familie früh verlassen hat. Während er in der faszinierenden, furchteinflößenden Stadt herumirrt, gerät er mehrfach in Berührung mit den Kräften, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen