Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Cesar Aira

Cesar Aira wurde 1949 in Coronel Pringles, Argentinien, geboren. Seit 1967 lebt er in Buenos Aires, wo er sich zunächst als Übersetzer einen Namen machte. Er hat zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke veröffentlicht.

Bücher von Cesar Aira

Aira, Cesar: Stausee. Roman

Cover: Stausee

Droschl Verlag, Graz 2000, ISBN 3854205414, Kartoniert, 218 Seiten, 23,52 EUR

Aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle. ... mehr lesen
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Aira, Cesar: Humboldts Schatten. Novelle

Cover: Humboldts Schatten

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2003, ISBN 3312003210, Gebunden, 122 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem argentinischen Spanisch von Matthias Strobel. Nachwort von Ottmar Ette. Cesar Aira erzählt vom Abschnitt einer Reise, die den Augsburger Maler Johann Moritz Rugendas im Jahr 1837 nach Südamerika führt. Gefördert von seinem Mentor Alexander von Humboldt malt Rugendas atemberaubende Bilder von den Menschen und Landschaften ... mehr lesen
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Aira, Cesar: Die Mestizin. Roman

Cover: Die Mestizin

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2004, ISBN 3312003415, Gebunden, 252 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem argentinischen Spanisch von Michaela Meßner und Matthias Strobel. Nach Jorge Luis Borges und Julio Cortazar ist mit Cesar Aira endlich wieder ein bedeutender argentinischer Autor zu entdecken. Sein Roman ist eine Abenteuer- und Grenzergeschichte: die phantastische Odyssee einer mutigen Frau zwischen Siedlern und Indianern in der zweiten ... mehr lesen
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Aira, Cesar: Die nächtliche Erleuchtung des Staatsdieners Varamo. Novelle

Cover: Die nächtliche Erleuchtung des Staatsdieners Varamo

Nagel und Kimche Verlag, München 2006, ISBN 3312003687, Gebunden, 120 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. In einer Nacht des Jahres 1923, ausgelöst durch eine seltsame Verkettung von Umständen, schreibt der Ministerialbeamte Varamo, der mit Literatur weder zuvor noch danach jemals das Geringste zu tun hat, das perfekte Gedicht. ... mehr lesen
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Aira, Cesar: Die Nächte von Flores. Roman

Cover: Die Nächte von Flores

Claassen Verlag, Berlin 2009, ISBN 3546004450, Gebunden, 160 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem argentinischen Spanisch von Klaus Laabs. Flores war immer eines der besseren Viertel von Buenos Aires. Doch die Wirtschaftskrise trifft schließlich auch seine Bewohner. Aldo und Rosa versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen. Ein Freund vermittelt ihnen ein Job bei einem Pizza-Lieferservice. Bald schon kennt sie ganz Flores. Wer ... mehr lesen
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Aira, Cesar: Gespenster. Roman

Cover: Gespenster

Ullstein Verlag, Berlin 2010, ISBN 3550088248, Gebunden, 169 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Spanischen von Klaus Laabs. Über den Dächern von Buenos Aires feiert Patri mit ihren Eltern Silvester. Freunde kommen hinzu, die den Ort - den Rohbau eines Hochhauses - charmant finden. Niemand stört sich an den ungewöhnlichen Gästen: drei Geister, nackte Männer, sichtbar gemacht durch den Baustaub. Patri ist fasziniert ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen