Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Arnold Stadler
Stadler, Arnold (Hrsg.): Die Menschen lügen. Alle. und andere Psalmen

Insel Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3458169644, Taschenbuch, 116 Seiten, 18,41 EUR
Die Psalmen sind "moderne" Gedichte, ihre Poetik ist der Dynamik des Lebens abgelauscht. Die bekannteste deutsche Übersetzung, die Luthers, ist wegen ihrer sprachlichen Schönheit normativ geworden; sämtliche Verbesserungen, die sich aus der Textkritik ergaben, sind in die "Einheitsübersetzung" von 1980 eingeflossen. ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: Erbarmen mit dem Seziermesser. Über Literatur, Menschen und Orte

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3770153065, Gebunden, 219 Seiten, 17,38 EUR
Mit einem Nachwort von Peter Hamm. "Erbarmen mit dem Seziermesser", so betitelt Arnold Stadler seine Rede bei der Entgegennahme des Georg-Büchner-Preises 1999. Neben der Laudatio und der Dankesrede versammelt dieser Band Essais, deren Titel schon den "Stadler-Ton" verraten: "Gehversuche auf Heideggers Feldweg", "Über die Verführung von Engeln", "Im ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: Sehnsucht. Versuch über das erste Mal. Roman.

DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3832154132, Gebunden, 328 Seiten, 22,90 EUR
Von Berlin kommend, ist der Erzähler des Sehnsuchtsexistenzialisten Arnold Stadler unterwegs in die Lüneburger Heide. Bei Schnackenburg an der Elbe entdeckt er zwei bei der Liebe und wird zum Voyeur, in Bleckede "(langes E wie in 'Leben' und 'eben')" hält er einen Vortrag und bei Fallingbostel trifft er in der Wellness-Landschaft ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: Eines Tages, vielleicht auch nachts. Roman

Jung und Jung Verlag, Salzburg - Wien 2003, ISBN 3902144602, Gebunden, 188 Seiten, 18,00 EUR
Es geht um einen Mann namens Marinelli, der eines Tages (vielleicht auch nachts) am Patrice-Lumumba-Strand von Havanna tot aufgefunden wird. In seinem Portemonnaie finden sich drei Fotos, in seiner Hand eine Wasserflasche mit Rum. Marinellis Geschichte ist eine Liebesgeschichte, und sie beginnt mit den Vorbereitungen der Reise einer Delegation des Schriftstellerverbandes ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: Mein Stifter. Porträt eines Selbstmörders in spe und fünf Fotografien

DuMont Verlag, Köln 2005, ISBN 3832179097, Gebunden, 200 Seiten, 17,90 EUR
Für Arnold Stadler war Adalbert Stifter prägend, seit er dreizehnjährig dessen Nachsommer las - beeindruckt von dem, was sich hinter den Beschreibungen heiler Welt verbarg. Seither ist ein Gefühl von Verwandtschaft geblieben, das nicht nur aus den Wurzeln im ländlichen Katholizismus herrührt. In dieser persönlichen ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: Komm, gehen wir. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100751272, Gebunden, 390 Seiten, 18,90 EUR
Jim kommt aus Florida, jetzt ist er in Italien auf der Suche nach seinen Vorfahren. Rosemarie und Roland möchten heiraten, und Capri ist ihre vorgezogene Hochzeitsreise. Es ist ihr letzter Tag. Da kommt Jim an den Strand und fragt nach einem Schluck Wasser. Das ist ein Anfang, denn jede Liebe beginnt mit einem Blick. Was dann passiert, passiert ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: Salvatore. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100751248, Gebunden, 222 Seiten, 17,90 EUR
Ein Mann geht ins Kino und sieht einen Film. Es ist Pier Paolo Pasolinis Il Vangelo secondo Matteo . Dem Film liegt ein Buch zugrunde, und nicht irgendeines: Das Matthäus-Evangelium aus der Bibel, das folgenreichste Buch der Weltliteratur. Pasolinis Film öffnet dem Helden die Augen und verändert sein Leben. Wenn er dies alles auch nicht ... mehr lesen
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Stadler, Arnold: New York machen wir das nächste Mal. Geschichten aus dem Zweistromland

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 310075137X, Gebunden, 218 Seiten, 17,95 EUR
"Kaum hat der Mensch seinen Schreibtisch aufgeräumt, so glaubt er schon, es sei Ordnung möglich", sagt Arnold Stadler, aber "Ordnung ist wohl nur eine Charakterfrage und beweist gar nichts." Das Unaufgeräumte ist das Ordnungsprinzip von Stadlers Literatur. In "New York machen wir das nächste Mal" erzählt er traurige und verträumte ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





