Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alejandra Pizarnik

Alejandra Pizarnik wurde 1936 als Tochter aus Europa emigrierter Juden in Buenos Aires geboren. Sie schrieb zahlreiche Gedichte und Prosabände und lebt bis zu ihrem Freitod am 24.9.1972 in Buenos Aires und Paris. Als "Tochter der Schlaflosigkeit" wurde sie zu einer literarischen Legende Argentiniens und zu einem poetischen Mythos Lateinamerikas.

Bücher von Alejandra Pizarnik

Pizarnik, Alejandra: extrana que fui / fremd die ich war. 52 Gedichte. Spanisch und deutsch

teamart Verlag, Zürich 2000, ISBN 3908126118, Broschiert, 168 Seiten, 19,43 EUR

Übersetzt von Elisabeth Siefer. Mit Beiträgen von Enrique Molina, Olga Orozco, Octavio Paz sowie 10 Abbildungen von Dorothea Bochud. ... mehr lesen
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Pizarnik, Alejandra: Cenizas, Asche, Asche. 1956-1971. Spanisch-Deutsch

Cover: Cenizas, Asche, Asche

Ammann Verlag, Zürich 2002, ISBN 3250104701, Gebunden, 411 Seiten, 34,90 EUR

Aus dem argentinischen Spanisch übersetzt, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Juana und Tobias Burghardt. Zwei Jahreszahlen, 1936 und 1972, begrenzen das kurze Leben von Alejandra Pizarnik, und zwei internationale Literaturmetropolen, Buenos Aires und Paris, sind die geographischen Koordinaten ihres flüchtigen Daseins, das hell ... mehr lesen
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Pizarnik, Alejandra: In einem Anfang war die Liebe Gewalt. Tagebücher

Cover: In einem Anfang war die Liebe Gewalt

Ammann Verlag, Zürich 2007, ISBN 3250104841, Gebunden, 504 Seiten, 39,90 EUR

Aus dem argentinischen Spanisch von Klaus Laabs. Alejandra Pizarnik, junges Ausnahmetalent und Enfant terrible der literarischen Szene von Buenos Aires in den 50er und 60er Jahren, gilt heute als die bedeutendste jüdische Dichterin der Kontinente übergreifenden spanischen Sprache der klassischen Moderne und ist sicherlich eine der eindrucksvollsten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen