Sebastian Strombach
Jeck
Der Comic zum Kölner Dom

Urbanophil Verlag, Berlin 2024
ISBN 9783982495958
Kartoniert, 244 Seiten, 26,00 EUR
ISBN 9783982495958
Kartoniert, 244 Seiten, 26,00 EUR
Klappentext
2. Auflage beim Verlag erhältlich. Wenn viele sich streiten, freut sich der Dom. Kriege, Machtkämpfe, dubiose Erbfolgen, Seuchen, Baukatastrophen: all das fördert sein Wachsen. Wird es still im Schatten des Doms, fällt auch er in einen Dornröschenschlaf, statt Turmspitzen wacht ein hölzerner Kran über Köln. Glücklicherweise kommen neue Herrscher und vollenden den Dom, schöner als je geplant. Doch wer baute den Dom? Wer erfand den Spitzbogen? Wer brach das Licht? Der Kölner Dom, ein internationales Gemeinschaftswerk, freiwillig wie unfreiwillig, von der Idee bis zum Mauerwerk: Mittelalterliche Mauerwerksfugen - Uneffektiv. Preußische Mauerwerksfugen - Effektiv. Es rattern die Setzmaschinen Nr. 2,4,5,7… Und d' Kölsche Jungs und Mädche? Gehen sie durchs Veedel, ist der Dom am funkele, ist da und wieder nicht. Doch wie die Wasserspeier in schwindelerregenden Höhen sieht Gott alles, und so tragen die Menschen in Köln ihren Dom im Herzen. Alle? Ja, alle, auf ihre jeweils eigene Art. Denn jede Jeck is anders. Nach "Verrückt. Der Comic zum Berliner Schloss" hat der Comiczeichner und Architekt Sebastian Strombach sein nächstes Großprojekt abgeschlossen: Jeck. Der Comic zum Kölner Dom. Auf 244 Seiten zeichnet er die Geschichte des Kölner Wahrzeichens vom Jahr 0 bis heute.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.01.2026
Im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt werden jedes Jahr Preise für Architekturbücher verliehen, einen davon hat Sebastian Strombachs Comic bekommen, erzählt Rezensent Andreas Platthaus, und zwar als erstes Buch des Genres. Der Autor ist selbst Architekt, seine Familie, deren Geschichte auch in das Buch eingewoben ist, kommt aus Köln. In seiner "Makrogeschichte der Stadtentwicklung" zeigt er in Schwarzweiß die Entwicklung des Kölner Doms und seines Areals von der Römerzeit bis heute, verwoben mit einer deutsch-französischen Aussöhnungsgeschichte, bei der die Kathedrale in Reims auch eine wichtige Rolle spielt, lesen wir. Platthaus freut sich über klug kombinierte faktische und fiktionale Elemente, die viel über den Dom und kölsche Lebensart vermitteln.
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