Bücherschau der Woche

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Richard von Schirach: Die Nacht der Physiker

05.11.2012. Den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima empfanden die Physiker Heisenberg, Hahn, von Weizsäcker und Kollegen als persönliche Niederlage, da sie davon überzeugt waren, dass nur sie die Kernspaltung beherrschten. Richard von Schirach erzählt in "Die Nacht der Physiker" ein deutsches Drama von Hybris und Schuld.

Bild zum ArtikelRichard von Schirach: Die Nacht der Physiker
Heisenberg, Hahn, Weizsäcker und die deutsche Bombe

Berenberg Verlag, Berlin 2012
272 Seiten, gebunden, € 25,00

Erscheint am 15. November 2012

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Klappentext: Im April 1945 verhafteten die Amerikaner die Elite der deutschen Physiker und internierten sie auf einem englischen Landsitz. Hier erfuhren die Wissenschaftler vom Abwurf der Hiroshima-Bombe. Abgesehen von der Katastrophe war dies auch eine persönliche Niederlage: Bis dahin waren sie überzeugt, dass nur sie den Schlüssel zur Atombombe in der Hand hielten. Spannend schildert Richard von Schirach, wie Deutschland am Ende in einem badischen Bierkeller fast noch eine Atombombe beschert worden wäre. Er erzählt von Wissenschaftlern, die sich für unfehlbar hielten und in Kriegsverbrechen verstricken ließen. Eine deutsche Geschichte zwischen Genie, Hybris, Schuld und Naivität.

Zum Autor: Richard von Schirach, geboren 1942 in München, ist Sinologe und lebt am Walchensee. Seine Autobiografie "Der Schatten meines Vaters" erschien 2005 im Hanser Verlag. Die unter dem Titel "Ich war Kaiser von China" erschienene Autobiografie des letzten chinesischen Kaisers Pu Yi, von Bernardo Bertolucci als "The Last Emperor" verfilmt, hat er für die deutschsprachige Ausgabe herausgegeben und, zusammen mit Mulan Lehner, aus dem Chinesischen übersetzt.

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