Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Lukas Foerster

Lukas Foerster, geboren 1981 in Freiburg im Breisgau, studiert an der Freien Universität Berlin Filmwissenschaft und Japanologie . Seit 2005 arbeitet er als Filmkritiker für das Internetmagazin critic.de und seit August 2007 auch für den Perlentaucher. Weitere filmbezogene Texte veröffentlicht er auf seinem Blog Dirty Laundry.

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Artikel von Lukas Foerster

Ein Medium der Scham

16.05.2012. Emmanuel Mourets Episodenfilm "Die Kunst zu lieben" weiß um die Komplexität der Liebe wie der Ästhetik. Olias Barcos schwarzhumorige Groteske "Kill Me Please" seziert eine Servicemaschinerie des Tötens.
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Hauptsache weniger Mensch

10.05.2012. In Athina Tsangaris "Attenberg" lernt eine junge Griechin, die eigentlich lieber nicht möchte, die wunderbare Welt der Sexualität kennen. Sir David Attenborough hilft dabei. Tim Burton entdeckt in "Dark Shadows" die siebziger Jahre durch die Augen eines erfrischend rigorosen Vampirs. mehr lesen

Detailintensitäten

18.04.2012. Bertrand Bonello entwirft in "Haus der Sünde" ein Luxusbordell als samtene Hölle auf Erden. Josh Trank stülpt in "Chronicle" den Superheldenfilm mit wenig Geld auf Indie-Ästhetik um.
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Heldinnen in Primärfarben

04.04.2012. In Tarsem Singhs "Spieglein, Spieglein" fehlt der Apfel, dafür gibt es aber einen fantastischen Color Designer. In Klaus Lemkes ambivalenter Jungsfantasien "Berlin für Helden" muss man die widerständigen Details gegen das falsche Ganze verteidigen. mehr lesen

Bewegungskino

20.03.2012. In Jeff Nichols zweitem Spielfilm "Take Shelter" geraten psychotische Halluzinationen und objektive Erzählwelt auf interessante Weise durcheinander. Heitor Dhalias Thriller "Gone" begnügt sich damit, Amanda Seyfried in Portland, Oregon in Bewegung zu setzen - gut so! mehr lesen

Pistolenhochzeit

14.03.2012. Djo Mungas "Viva Riva" schöpft aus dem Fundus des Gangster- und Mafiafilms viele kleine Kinomomente und ist in den gesellschaftlichen Krisen seines Herkunftslands - des Kongo - getränkt. Bereits seit letzter Woche läuft Cheryl Dunyes "Mommy is Coming" in den deutschen Kinos; zumindest in denen, die sich trauen, einen lesbischen Hardcoreporno mit Inzestpointe in ihr Programm aufzunehmen. mehr lesen

Melodramen im Kopf

07.03.2012. In Ozan Açıktans Komödie "Sen Kimsin?" verbeißt sich ein Detektiv in seine eigenen Hirngespinste und ist am Ende trotzdem erfolgreich. Andrew Stantons bierernster Fantasy-Blockbuster "John Carter" zelebriert den mithilfe der 3D-Technik zugerichteten Blick. mehr lesen

Punktuelle Intensitäten

29.02.2012. In Steve McQueens "Shame" driftet Michael Fassbender zombiegleich durch die Betten New Yorks. William Brent Bells Low-Budget-Exorzistenfilm "The Devil Inside" legt wert darauf, dass er ohne den Segen des Vatikan entstanden ist. mehr lesen

Die Wahl wählen

22.02.2012. Schon seit zwei Wochen läuft "Der Junge mit dem Fahrrad", die neue Regiearbeit der Brüder Dardenne, in den deutschen Kinos: Ein Film, der sich bedingungslos solidarisch erklärt mit einem sturen, rothaarigen Kind. Neu in den Multiplexen angekommen ist dagegen "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" vom Regiegespann Neveldine / Taylor: Eine weitere Station der nicht enden wollenden Reise des Nicolas Cage in Richtung unterstes Videothekenregal.
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Ganz kalter Krieg

01.02.2012. Regie führt Bennett Miller, die Hauptrolle übernimmt Brad Pitt, doch der eigentliche Star des postindividualistischen Sportfilms "Moneyball" ist der Drehbuchautor Aaron Sorkin. In Tomas Alfredson Le-Carre-Verfilmung "Dame, König, As, Spion" durchstreifen Agenten verwunschene alte Häuser mit knarrenden Dielen. Nie sahen die Siebziger mehr nach Fünfzigern aus.
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Archiv: Perlentaucher-Autoren

Archiv: Essay

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21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Mehr lesen

Archiv: Virtualienmarkt

Auf den Kopf gestellter Zauberlehrling

17.04.2012. Wie konnte es geschehen, dass eine so abstrakte wie randständige Materie wie das Urheberrecht solch massive politische Wirkung entfaltet, mit Hebeln, die von den Rändern bis ins ideologische Zentrum der Gesellschaft einhaken? Ein Plädoyer für pragmatische Lösungen Mehr lesen

Archiv: Post aus ...

Mundtot gemacht

21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Mehr lesen