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Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

BÜCHER

Stichwort Auschwitz - 110 Bücher

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Michel Kichka: Zweite Generation. Was ich meinem Vater nie gesagt habe

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Egmont Graphic Novel, Köln 2014, ISBN 9783770455058, Gebunden, 108 Seiten, 19,99 EUR

Michel Kichka gewährt in Zweite Generation einen persönlichen Einblick in die Beziehung zu seinem Vater Henri. Dieser, 1926 geboren und 1942 nach Ausschwitz deportiert, musste miterleben, wie seine gesamte Familie von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs sind im Familienleben der Kichkas präsent und beeinflussen ... mehr lesen

Göran Rosenberg: Ein kurzer Aufenthalt.

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Rowohlt Verlag, Berlin 2014, ISBN 9783871344619, , 400 Seiten, 22,95 EUR

Aus dem Schwedischen von Jörg Scherzer. Zwölf Jahre alt war Göran Rosenberg, als sein Vater sich das Leben nahm. Nun, fünf Jahrzehnte später, zeichnet der Sohn das Leben des ihm beinah Unbekannten nach wie in einem literarischen Phantombild - erstellt aus Erinnerungen und so kargen wie bedeutsamen Spuren. Rosenberg wurde 1948 in der schwedischen ... mehr lesen

Christian Niemeyer: Die dunklen Seiten der Jugendbewegung. Vom Wandervogel bis zur Hitlerjugend

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A. Francke Verlag, Tübingen 2014, ISBN 9783772084881, Kartoniert, 272 Seiten, 29,99 EUR

Die zentrale Ausgangsthese dieser detektivisch angelegten Arbeit lautet, dass die in diesem Zeitraum dominierende Quellenedition von Werner Kindt als Indiz für ein erinnerungspolitischaktives Kartell zur Reflexionsabwehr gelesen werden muss, dem durch die NS-Zeit schwer belastete, der Jugendbewegung entstammende Historiker angehörten. Gegen diese ... mehr lesen

Erich Hackl: Drei tränenlose Geschichten.

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Diogenes Verlag, Zürich 2014, ISBN 9783257068849, Gebunden, 160 Seiten, 18,90 EUR

Die Geschichte des Häftlings und "Lagerfotografen" von Auschwitz, Wilhelm Brasse. Eines seiner Fotos ging um die Welt. Aufstieg, Enteignung, Flucht und Widerstand der jüdischen Familie Klagsbrunn. Und die Spurensuche nach der Österreicherin Gisela Tschofenig, die ihre Trauung in Dachau feiern musste. Die eine Geschichte schildert eine Begegnung mit ... mehr lesen

Abba Naor: Ich sang für die SS. Mein Weg vom Ghetto zum israelischen Geheimdienst

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C. H. Beck Verlag, München 2014, ISBN 9783406659836, Kartoniert, 253 Seiten, 16,95 EUR

Unter Mitarbeit von Helmut Zeller. Mit 18 Abbildungen. Als Abba Naor am 2. Mai 1945 bei Waakirchen befreit wird, weiß der gerade 17-Jährige bereits mehr vom Tod, von Verzweiflung und menschlicher Brutalität, als die kampferprobten amerikanischen Truppen. Er ist 13, als seine Familie in das Ghetto in Kaunas umziehen muss. Sein älterer Bruder Chaim ... mehr lesen

Eduardo Halfon: Der polnische Boxer. Roman in zehn Runden

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Carl Hanser Verlag, München 2014, ISBN 9783446245990, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Spanischen von Peter Kultzen und Luis Ruby. Als Kind glaubte Eduardo Halfon an die Lüge, die eintätowierten Ziffern auf dem Arm seines Großvaters seien dessen Telefonnummer. Nun, als Erwachsener, forscht er in seinem "Roman in zehn Runden" nach der wahren Geschichte: Auf seiner Spurensuche zwischen Guatemala, Osteuropa und Amerika stößt ... mehr lesen

Thomas Harding: Hanns und Rudolf. Der deutsche Jude und die Jagd nach dem Kommandanten von Auschwitz

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dtv, München 2014, ISBN 9783423280440, Gebunden, 400 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Michael Schwellien. Thomas Harding kannte seinen Großonkel Hanns Alexander als einen freundlichen Mann mit viel Familiensinn, der ein bürgerliches Leben als Bankangestellter in London geführt hatte, sich für die Synagoge engagierte und gerne Witze machte. Seine jüdische Familie stammte aus Berlin und war in den 1930er-Jahren ... mehr lesen

Thomas Gnielka: Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse. Romanfragment und Dokumentation

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Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2014, ISBN 9783863930585, Kartoniert, 184 Seiten, 19,90 EUR

Mit einem Nachwort von Norbert Frei. Thomas Gnielka ist 15 Jahre alt, als er 1944 zusammen mit seiner übrigen Klasse zum Kriegsdienst eingezogen wird. In Auschwitz-Birkenau, wo sie zur Bewachung von Häftlingen eingesetzt werden, erleben diese Kindersoldaten das Kriegsende. Traumatisiert, können sie ihr Leben lang das Erlebte nicht vergessen. In "Die ... mehr lesen

Martin Warnke: Zeitgenossenschaft. Zum Auschwitz-Prozess 1964

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Diaphanes Verlag, Zürich 2014, ISBN 9783037347102, Kartoniert, 125 Seiten, 17,95 EUR

Im Herbst 1963 begann in Frankfurt der Auschwitz-Prozess. Über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten berichtete der junge Kunsthistoriker Martin Warnke aus der Phase der Beweisaufnahme für die Stuttgarter Zeitung. Seine Artikel werden hier erstmals zusammenhängend publiziert. Ein diese begleitendes Interview gibt nicht nur die Sicht eines Historikers ... mehr lesen

Tony Judt/Timothy Snyder: Nachdenken über das 20. Jahrhundert.

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Carl Hanser Verlag, München 2013, ISBN 9783446241398, Gebunden, 416 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. Das 20. Jahrhundert war das Zeitalter der politischen Visionen. Die unversöhnlichen Konflikte zwischen Kommunismus, Liberalismus und Faschismus hinterließen auch in Tony Judts Familie tiefe Spuren: seine Cousine starb in Auschwitz, sein Vater war Marxist, er selbst begeisterte sich für die Kibbuz-Bewegung ... mehr lesen

Otto Dov Kulka: Landschaften der Metropole des Todes. Auschwitz und die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungskraft

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Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2013, ISBN 9783421045935, Gebunden, 192 Seiten, 19,99 EUR

Die Metropole des Todes, das ist Auschwitz-Birkenau. Als Kind wird Otto Dov Kulka zusammen mit seiner Mutter erst in das Ghetto Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Er überlebt die zweimalige Liquidierung des sogenannten Familienlagers und verlässt Auschwitz schließlich im Januar 1945 auf einem Todesmarsch. Lange Zeit hat er über seine ... mehr lesen

Michel Laub: Tagebuch eines Sturzes.

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Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 9783608939729, Gebunden, 176 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler. Über die Zeit im Konzentrationslager Auschwitz hat sein Großvater nie gesprochen. Und auch nicht über seine Gründe, in Brasilien ein neues Leben zu beginnen. Stattdessen hat er sich eingeschlossen, um die Welt so zu beschreiben, wie sie hätte aussehen können. Bis er sich eines Tages umgebracht ... mehr lesen

Ruth Klüger: Zerreißproben. Kommentierte Gedichte

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Zsolnay Verlag, Wien 2013, ISBN 9783552056411, Gebunden, 119 Seiten, 14,90 EUR

Gedichte waren es, so Ruth Klüger, die ihr geholfen haben, den Holocaust zu überleben. Doch nicht nur Gedichte anderer gaben ihr Halt, sondern auch die eigenen, die sie als junges Mädchen in Auschwitz und danach bis in die Gegenwart hinein verfasste, aber kaum veröffentlichte. Nach dem Krieg beschäftigte sie sich als Literaturwissenschaftlerin ... mehr lesen

Devin O. Pendas: Der Auschwitz-Prozess. Völkermord vor Gericht

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Siedler Verlag, München 2013, ISBN 9783827500076, Gebunden, 432 Seiten, 24,99 EUR

Aus dem Englischen von Klaus Binder. Im Winter 1963 begann vor den Augen der Weltöffentlichkeit der erste Auschwitz-Prozess, die größte und wichtigste juristische Aufarbeitung des Holocaust. Devin Pendas erzählt auf Basis umfangreicher Quellenforschung die Geschichte dieses Verfahrens, das die Öffentlichkeit spaltete und bei dem nicht nur 22 NS-Täter, ... mehr lesen

Ronen Steinke: Fritz Bauer. oder Auschwitz vor Gericht

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Piper Verlag, München 2013, ISBN 9783492055901, Gebunden, 352 Seiten, 22,99 EUR

1963 dringt das Wort "Auschwitz" mit Wucht in deutsche Wohnzimmer. Gegen 22 ehemalige NS-Schergen wird Anklage erhoben, in Frankfurt beginnt ein Mammutprozess. Ein Mann hat diesen Prozess fast im Alleingang auf den Weg gebracht: Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in Hessen. Ein Sozialdemokrat jüdischer Herkunft, der 1936 gerade noch hatte fliehen ... mehr lesen

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Archiv: Bücherschauen

Das gebaute Mittelmaß

25.10.2014: Die Welt liest in George Dysons Buch "Turings Kathedrale" nach, wie Mathematik und Militär gemeinsam in Princeton die Digitalisierung ausheckten. Bittere Erkenntnisse über die Intelligenzen von Primaten entnimmt sie Bettina Suleimans Roman "Auswilderung". Die NZZ lässt sich ein bisschen Antiimperialismus in Yasushi Inoues Roman "Die sieben Rosen von Tokyo" gern gefallen. Großes Lob spendet sie auch Andrej Kurkows für "Jimi Hendrix live in Lemberg". Und die taz freut sich über Liza Codys Roman "Lady Bag". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Anne Carson: Anthropologie des Wassers

20.10.2014: Erkundungsreisen über das Leben, die Liebe, die Verschiedenheit von Männern und Frauen und die Kunst, im Wetterleuchten Karten zu studieren. Lesen Sie hier einen Auszug aus Anne Carsons "Anthropologie des Wassers". Mehr lesen

Szilard Borbely: Die Mittellosen

02.10.2014: In den siebziger Jahren, in einem kleinen Dorf in Ungarn, wächst ein elfjähriger Junge auf. Die Familie ist sehr arm, doch das sind auch andere. Warum wird gerade sie im Dorf stigmatisiert? Und woher hatte der Großvater 1944 ein Fahrrad? In der Selbstbeobachtung des Außenseiters wächst dem Jungen ein unerhörter Scharfblick zu. Lesen Sie hier einen Auszug aus Szilárd Borbélys Roman "Die Mittellosen". Mehr lesen

Diego Marani: Neue finnische Grammatik

22.09.2014: Triest 1943. Ein verwundeter Soldat, hat Gedächtnis und Sprache verloren. Da in seine Jacke ein finnischer Name eingestickt ist, vermutet der Arzt Doktor Friari, dass es sich um einen Finnen handelt. Er bringt ihm mühsam etwas Finnisch bei und schickt ihn schließlich nach Helsinki. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Romam "Neue finnische Grammatik" von Diego Marani. Mehr lesen

Hans Keilson: Tagebuch 1944

03.09.2014: Im März 1944 beginnt der Arzt und Schriftsteller Hans Keilson ein Tagebuch im holländischen Exil, mit gefälschtem Pass und teilweise im Versteck. Er schildert die Erfahrung des Untertauchens und berichtet von der Entfremdung gegenüber Frau und Kind, einer heimlichen Liebe, von Gedichten und Lektüre. Lesen Sie hier einen Auszug von April bis Oktober aus "Tagebuch 1944". Mehr lesen