Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

BÜCHER

Stichwort Auschwitz - 105 Ergebnisse - Seite 1 von 7

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Christian Niemeyer: Die dunklen Seiten der Jugendbewegung. Vom Wandervogel bis zur Hitlerjugend

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A. Francke Verlag, Tübingen 2014, ISBN 9783772084881, Kartoniert, 272 Seiten, 29,99 EUR

Die zentrale Ausgangsthese dieser detektivisch angelegten Arbeit lautet, dass die in diesem Zeitraum dominierende Quellenedition von Werner Kindt als Indiz für ein erinnerungspolitischaktives Kartell zur Reflexionsabwehr gelesen werden muss, dem durch die NS-Zeit schwer belastete, der Jugendbewegung entstammende Historiker angehörten. Gegen diese ... mehr lesen

Erich Hackl: Drei tränenlose Geschichten.

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Diogenes Verlag, Zürich 2014, ISBN 9783257068849, Gebunden, 160 Seiten, 18,90 EUR

Die Geschichte des Häftlings und "Lagerfotografen" von Auschwitz, Wilhelm Brasse. Eines seiner Fotos ging um die Welt. Aufstieg, Enteignung, Flucht und Widerstand der jüdischen Familie Klagsbrunn. Und die Spurensuche nach der Österreicherin Gisela Tschofenig, die ihre Trauung in Dachau feiern musste. Die eine Geschichte schildert eine Begegnung mit ... mehr lesen

Göran Rosenberg: Ein kurzer Aufenthalt.

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Rowohlt Verlag, Berlin 2014, ISBN 9783871344619, , 400 Seiten, 22,95 EUR

Aus dem Schwedischen von Jörg Scherzer. Zwölf Jahre alt war Göran Rosenberg, als sein Vater sich das Leben nahm. Nun, fünf Jahrzehnte später, zeichnet der Sohn das Leben des ihm beinah Unbekannten nach wie in einem literarischen Phantombild - erstellt aus Erinnerungen und so kargen wie bedeutsamen Spuren. Rosenberg wurde 1948 in der schwedischen ... mehr lesen

Michel Kichka: Zweite Generation. Was ich meinem Vater nie gesagt habe

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Egmont Graphic Novel, Köln 2014, ISBN 9783770455058, Gebunden, 108 Seiten, 19,99 EUR

Michel Kichka gewährt in Zweite Generation einen persönlichen Einblick in die Beziehung zu seinem Vater Henri. Dieser, 1926 geboren und 1942 nach Ausschwitz deportiert, musste miterleben, wie seine gesamte Familie von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs sind im Familienleben der Kichkas präsent und beeinflussen ... mehr lesen

Anne Frank: Anne Frank Gesamtausgabe. Tagebücher - Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus - Erzählungen - Briefe - Fotos und Dokumente

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2013, ISBN 9783100223043, Gebunden, 816 Seiten, 28,00 EUR

Aus dem Niederländischen von Mirjam Pressler. Zum ersten Mal erscheinen sämtliche Texte von Anne Frank in einem Band, darunter auch bislang Unveröffentlichtes: die verschiedenen Fassungen des Tagebuchs sowohl in den beiden eigenhändigen Versionen von Anne Frank selbst als auch in der edierten Fassung von Otto Frank und Mirjam Pressler, ihre Erzählungen ... mehr lesen

Ernst Klee: Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Ein Personenlexikon

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2013, ISBN 9783100393333, Gebunden, 512 Seiten, 24,99 EUR

Das erste Personenlexikon über Täter, Gehilfen und Opfer in Auschwitz Niemand hat so viele NS-Täter und ihre Nachkriegskarrieren dokumentiert wie Ernst Klee, der diese Aufgabe zu seinem Lebenswerk gemacht hat. Nun legt er ein neues, einzigartiges biografisches Nachschlagewerk vor. In fast 4.000 Biografien stellt er das gesamte Personal des Vernichtungslagers ... mehr lesen

Devin O. Pendas: Der Auschwitz-Prozess. Völkermord vor Gericht

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Siedler Verlag, München 2013, ISBN 9783827500076, Gebunden, 432 Seiten, 24,99 EUR

Aus dem Englischen von Klaus Binder. Im Winter 1963 begann vor den Augen der Weltöffentlichkeit der erste Auschwitz-Prozess, die größte und wichtigste juristische Aufarbeitung des Holocaust. Devin Pendas erzählt auf Basis umfangreicher Quellenforschung die Geschichte dieses Verfahrens, das die Öffentlichkeit spaltete und bei dem nicht nur 22 NS-Täter, ... mehr lesen

Witold Pilecki: Freiwillig nach Auschwitz . Die geheimen Aufzeichnungen des Häftlings Witold Pilecki

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Orell Füssli Verlag, Zürich 2013, ISBN 9783280055113, Gebunden, 256 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Englischen von Dagmar Mallett. Er ging freiwillig, und er konnte fliehen: Witold Pilecki begab sich absichtlich als Häftling ins KZ Auschwitz. Sein Ziel: Informationen über die Vorgänge im Konzentrationslager nach draußen zu schmuggeln und im Lager eine Widerstandsorganisation unter den KZ-Insassen aufzubauen. Witold Pilecki schrieb einen ... mehr lesen

Ronen Steinke: Fritz Bauer. oder Auschwitz vor Gericht

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Piper Verlag, München 2013, ISBN 9783492055901, Gebunden, 352 Seiten, 22,99 EUR

1963 dringt das Wort "Auschwitz" mit Wucht in deutsche Wohnzimmer. Gegen 22 ehemalige NS-Schergen wird Anklage erhoben, in Frankfurt beginnt ein Mammutprozess. Ein Mann hat diesen Prozess fast im Alleingang auf den Weg gebracht: Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in Hessen. Ein Sozialdemokrat jüdischer Herkunft, der 1936 gerade noch hatte fliehen ... mehr lesen

Otto Dov Kulka: Landschaften der Metropole des Todes. Auschwitz und die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungskraft

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Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2013, ISBN 9783421045935, Gebunden, 192 Seiten, 19,99 EUR

Die Metropole des Todes, das ist Auschwitz-Birkenau. Als Kind wird Otto Dov Kulka zusammen mit seiner Mutter erst in das Ghetto Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Er überlebt die zweimalige Liquidierung des sogenannten Familienlagers und verlässt Auschwitz schließlich im Januar 1945 auf einem Todesmarsch. Lange Zeit hat er über seine ... mehr lesen

Tony Judt/Timothy Snyder: Nachdenken über das 20. Jahrhundert.

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Carl Hanser Verlag, München 2013, ISBN 9783446241398, Gebunden, 416 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. Das 20. Jahrhundert war das Zeitalter der politischen Visionen. Die unversöhnlichen Konflikte zwischen Kommunismus, Liberalismus und Faschismus hinterließen auch in Tony Judts Familie tiefe Spuren: seine Cousine starb in Auschwitz, sein Vater war Marxist, er selbst begeisterte sich für die Kibbuz-Bewegung ... mehr lesen

Michel Laub: Tagebuch eines Sturzes.

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Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 9783608939729, Gebunden, 176 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler. Über die Zeit im Konzentrationslager Auschwitz hat sein Großvater nie gesprochen. Und auch nicht über seine Gründe, in Brasilien ein neues Leben zu beginnen. Stattdessen hat er sich eingeschlossen, um die Welt so zu beschreiben, wie sie hätte aussehen können. Bis er sich eines Tages umgebracht ... mehr lesen

Ruth Klüger: Zerreißproben. Kommentierte Gedichte

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Zsolnay Verlag, Wien 2013, ISBN 9783552056411, Gebunden, 119 Seiten, 14,90 EUR

Gedichte waren es, so Ruth Klüger, die ihr geholfen haben, den Holocaust zu überleben. Doch nicht nur Gedichte anderer gaben ihr Halt, sondern auch die eigenen, die sie als junges Mädchen in Auschwitz und danach bis in die Gegenwart hinein verfasste, aber kaum veröffentlichte. Nach dem Krieg beschäftigte sie sich als Literaturwissenschaftlerin ... mehr lesen

Agnes Zsolt: Das rote Fahrrad. Tagebuch

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Nischenverlag, Wien 2012, ISBN 9783950334500, Gebunden, 160 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Ungarischen von Ernö Zeltner. Mit einer Einleitung der Mutter und einem Nachwort von Gabor Muranyi. Das von ihrer Mutter postum herausgegeben Tagebuch Evas, eines frühreifen ungarischen Mädchens, ist ein fesselndes Zeitdokument über dreieinhalb Monate der kleinen Freuden und des bangen Wartens im Frühjahr 1944 vor der Verschleppung nach ... mehr lesen

Sylvia Weiler: Jean Amérys Ethik der Erinnerung. Der Körper als Medium in die Welt nach Auschwitz

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Wallstein Verlag, Göttingen 2012, ISBN 9783835311305, Gebunden, 448 Seiten, 44,90 EUR

Mit seinem Auschwitz-Diskurs legt Jean Améry (1912-1978) der westdeutschen Nachkriegsliteratur und Erinnerungskultur ein einzigartiges Fundament. Er schreibt über Auschwitz wie über ein Phänomen, das nur über die körperliche Erinnerung der jüdischen Nazi-Opfer an die erlebte Vernichtung erfasst werden kann. Seine Werke entfalten eine philosophische ... mehr lesen

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Archiv: Bücherschauen

Der letzte eingefrorene Posthornton der Postmoderne

31.07.2014: Ein Leben ohne regelmäßige Henry-James-Lektüre kann sich die Zeit gar nicht mehr vorstellen. Und arbeiten will sie auch nicht mehr, nachdem sie bei Andrea Komlosy gelesen hat, dass "Arbeit" eine Last ist. Die SZ findet George Packers "Die Abwicklung" ist keine Erzählung, keine Novelle, sondern: ein exzellentes Sachbuch. Punkt. Die FR liest interessiert Eric Vuillards Erste-Weltkriegs-Ballade. Und die NZZ jubelt: Literaturnobelpreis für John Banville, bitte!
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Archiv: Vorgeblättert

Esther Kinsky: Am Fluß

31.07.2014: Esther Kinsky erzählt von Spaziergängen an Flusslandschaften, an der Grenze zwischen Stadt und Land, Menschen und Wildnis. Sie nutzt diese Terrains vagues als Freiraum für Erinnerung und Reflexion. Lesen Sie hier drei Geschichten aus dem Roman "Am Fluß".
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Linda Le: Flutwelle

21.07.2014: Ein Tag, vier Personen, eine Geschichte, vier Blickwinkel. Van ist soeben in Bobigny zu Grabe getragen worden. Seine Frau Lou hat ihn vielleicht absichtlich, vielleicht unabsichtlich überfahren. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Flutwelle" der vietnamesisch-französischen Schriftstellerin Linda Lê. Mehr lesen

Wendy Lower: Hitlers Helferinnen

14.07.2014: Mit Wehrmacht und SS zogen auch Hunderttausende von Frauen nach Osten, um jung und ehrgeizig den deutschen Vernichtungsfeldzug zu unterstützen. Sie dienten als Bürokräfte, Krankenschwestern oder KZ-Aufseherinnen. Lesen Sie hier einen Auszug aus Wendy Lowers Buch "Hitlers Helferinnen. Mehr lesen

Claudia Pineiro: Ein Kommunist in Unterhosen

30.06.2014: Ein Mädchen erlebt in Argentinien im Sommer 1976 das Ende Ihrer Kindheit. Die politische Realität der Militärdiktatur bricht in Form von Zensur, Geheimnissen und Verdächtigungen in die Vorstadtwelt der Familie, der Vater verliert seine Arbeit. Lesen Sie hier einen Auszug aus Claudia Piñeiros neuem Roman "Ein Kommunist in Unterhosen". Mehr lesen