Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wolfgang Kohlhaase

Wolfgang Kohlhaase wurde 1931 in Berlin geboren. Nach Kriegsende macht er im Alter von 16 Jahren ein Volontariat bei der Jugendzeitung "Start" (später "Junge Welt"). 1950 führten ihn Zufall und Neugier zum Film, er arbeitet fast 40 Jahre lang als Dramaturg und Drehbuchautor in den Babelsberger DEFA-Studios. Kohlhaase war maßgeblich beteiligt an den Filmerfolgen "Berlin - Ecke Schönhauser" (1956), "Ich war neunzehn" (1968) und "Solo Sunny" (1980). Sein Hörspiel "Die Grünstein-Variante" wurde 1984 von Bernhard Wicki verfilmt. 1996 adaptierte Kohlhaase Carl Zuckmayers "Hauptmann von Köpenick". In Zusammenarbeit mit Volker Schlöndorff schrieb er das Drehbuch zu "Die Stille nach dem Schuss". Für seine Arbeit als Drehbuchautor, Schriftsteller und Regisseur erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Weitere Filme: "Alarm im Zirkus" (1954), "Eine Berliner Romanze" (1955), "Der Fall Gleiwitz" (1961), "Berlin um die Ecke" (1965/89), "Fisch zu viert" (1970), "Der nackte Mann auf dem Sportplatz" (1974), "Der Aufenthalt" (1983), "Die Zeit, die bleibt" (Dokumentarfilm, 1985), "Der Bruch" (1989), "Inge, April und Mai" (Regie, 1993), "Mein Leben ist so sündhaft lang" (Regie, 1998).

Bücher von Wolfgang Kohlhaase

Kohlhaase, Wolfgang: Sommer vorm Balkon. Verfilmt von Andreas Dresen

Cover: Sommer vorm Balkon

Aufbau Verlag, Berlin 2005, ISBN 3746621895, Broschiert, 188 Seiten, 12,95 EUR

Mit Interviews von Regine Sylvester. Mit 16 Filmfotos. Sommer in Berlin. Nike kümmert sich um Oskar und Helene und um jemanden, der seinen Namen nicht mehr weiß. Katrin rennt sich die Hacken ab nach Arbeit. Ihr Sohn Max rennt in alten Turnschuhen in sein erstes Unglück. In solch unsicheren Verhältnissen ist der Balkon ein sicherer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen