Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wislawa Szymborska

Wislawa Szymborska, 1923 bei Posen geboren, zog 1931 mit ihrer Familien nach Krakau, wo sie Zeit ihres Lebens blieb. 1945 veröffentlichte sie ihr erstes Gedicht "Ich suche das Wort". Sie stutierte an der Jagiellonen-Universität polnische Literatur und Soziologe und schrieb zuerst im Sinne des sozialistischen Realismus, von dem sie sich später ebenso distanzierte wie von der Polnischen Arbeiterpartei, die sie 1966 verließ. Sie hielt Kontakte zu Dissidenten und Emigranten, schrieb für die Pariser Zeitschrift "Kultura" wie für "Zycie Literackie" (Literarisches Leben) und in den achtziger Jahren im Samisdat. Neben ihren zahlreichen Gedichtbände veröffentlichte sie auch Übersetzungen aus dem Französischen. Sie erhielt alle großen Auszeichnungen, darunter 1996 den Nobelpreis für Literatur. Sie starb 2012 in Krakau.

Bücher von Wislawa Szymborska

Grass, Günter / Milosz, Czeslaw / Szymborska, Wislawa / Venclova, Tomas: Die Zukunft der Erinnerung.

Cover: Die Zukunft der Erinnerung

Steidl Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3882437693, Gebunden, 96 Seiten, 14,32 EUR

Herausgegeben von Martin Wälde. Auf Einladung des Goethe-Instituts und des Polnischen Kulturinstituts trafen sich im Oktober 2000 die drei Literaturnobelpreisträger Günter Grass, Czeslaw Milosz und Wislawa Szymborska sowie der litauische Dichter Tomas Vonclova, um über das Trauma der Vertreibung und die Gefahren des Nationalismus, über kulturelle ... mehr lesen
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Szymborska, Wislawa: Der Augenblick / Chwila. Gedichte. Polnisch - Deutsch

Cover: Der Augenblick / Chwila

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518223968, Gebunden, 111 Seiten, 11,80 EUR

Aus dem Polnischen von Karl Dedecius. "So weit das Auge reicht, herrscht hier der Augenblick. / Einer dieser irdischen Augenblicke, / die man zu verweilen bittet." Nach der Zuerkennung des Literaturnobelpreises 1996 publizierte Wislawa Szymborska erst vor drei Jahren wieder einen neuen Gedichtband, "Chwila" (Der Augenblick), der hier, vermehrt um weitere ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen