Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Winston Churchill

Winston Churchill wurde 1874 als Sohn des konservativen Politikers Lord Randolph Spencer Churchill und der Amerikanerin Jennie Jerome im Blenheim-Palast bei Woodstock (Oxford) geboren. Er absolvierte die Royal Military Academy Sandhurst und nahm als Kavallerieleutnant an Feldzügen in Kuba, Indien und Sudan teil. Anschließend berichtete er als Kriegskorrespondent für den Daily Telegraph über den Burenkrieg. 1899 geriet er in Gefangenschaft, konnte jedoch fliehen. Diese Flucht, über die er auch ein Buch schrieb, machte ihn schlagartig bekannt in Großbritannien. 1900 wurde er Mitglied des Unterhauses. Von da an bekleidete er verschiedene Regierungsämter, sowohl für die Konservative wie für die Liberale Partei. 1939 wurde er, der strenge Gegner von Chamberlains Appeasementpolitik, Erster Lord der Admiralität und 1940 Premierminister. Nach der Niederlage Frankreichs gegen Deutschland wurde Churchill mit seiner Haltung und seinen patriotischen Reden zum Motor des britischen Widerstands gegen Adolf Hitler und zum Symbol des britischen Durchhaltewillens. Darüber hinaus trat er nach dem Krieg als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 für sein Buch "Der Zweite Weltkrieg" den Nobelpreis für Literatur. 1955 trat er von allen politischen Ämtern zurück. Churchill starb 1965 in London.

Bücher von Winston Churchill

Churchill, Winston: Reden in Zeiten des Kriegs.

Cover: Reden in Zeiten des Kriegs

Europa Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3203760215, Gebunden, 320 Seiten, 24,90 EUR

Ausgewählt, eingeleitet und erläutert von Klaus Körner. Sir Winston Churchill gehört zu den Kultfiguren des 20. Jahrhunderts. Er war ein bedeutender britischer Staatsmann, ein Krieger, ein Volkstribun, ein kluger und romantischer Reaktionär, ein mit dem Nobelpreis ausgezeichneter Schriftsteller - und nicht zuletzt ein begnadeter ... mehr lesen
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Churchill, Winston: Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi.

Cover: Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3821862041, Gebunden, 480 Seiten, 34,00 EUR

Im Aufstand des Mahdi (1881-1885) zeigt der Islam erstmals das moderne Gesicht einer radikalen politischen Kraft: des militanten Fundamentalismus, wie wir ihn heute zu kennen glauben. Mohammed Ahmed, der Mahdi und Stellvertreter Gottes auf Erden, erobert den Sudan und errichtet ein islamisches Kalifat. Er belagert Khartum, wo sich General Charles ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen