Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wilhelm Heinse

Johann Jakob Wilhelm Heinse, eigentlich Johann Jakob Wilhelm Heintze, 1746 in Langewiesen/Thüringen geboren und 1803 in Aschaffenburg gestorben, war ein deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar. 1776/77 veröffentlichte Heinse im Deutschen Merkur seine Briefe, in denen er sich von Johann Joachim Winckelmann und dessen Ansichten über Kunst abwendete. 1780 brach Heinse zu einer dreijährigen Italeinreise auf. Heinse verarbeitet seine Eindrücke in seinem Roman Ardinghello, den er 1786 veröffentlichte. Im September 1783 kehrte er wieder nach Deutschland zurück. Nach einer Idee des Maler Müllers sollte in Deutschland unter der Leitung Heinses eine kulturelle Zeitschrift entstehen. Da sich das Projekt aus Kostengründen nicht realisieren ließ, ging Heinse nach Düsseldorf. Dort bekam er 1786 eine Anstellung als Vorleser des Mainzer Erzbischofs, Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal. Später avancierte Heinse zum erzbischöflichen Bibliothekar. (nach Wikipedia)

Bücher von Wilhelm Heinse

Heinse, Wilhelm: Hildegard von Hohenthal - Musikalische Dialogen. Kommentierte Neuausgabe

Edition Olms, Hildesheim, Zürich und New York 2002, ISBN 3487116065, Gebunden, 682 Seiten, 68,00 EUR

Herausgegeben von Werner Keil, unter Mitarbeit von Bettina Petersen. Mit Zahlreichen Notenbeispielen. Lockmann, der Held des Romans ist nach einem dreijährigen Aufenthalt in Italien dem Rufe des rheinischen Fürsten gefolgt und an die Spitze von dessen Kapelle getreten. Der Fürst hat ihn kennengelernt, als er in einer Kirche auf dem Petersberge ... mehr lesen
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Heinse, Wilhelm: Tagebuch einer Reise nach Italien.

Cover: Tagebuch einer Reise nach Italien

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3458345698, Taschenbuch, 260 Seiten, 10,00 EUR

Mit einem biografischen Essay von Almut Hüfler. Herausgegeben von Christoph Schwandt. Tagebuch einer Reise nach Italien: Der drei Jahre jüngere Goethe bewunderte ihn, Wieland förderte ihn väterlich: Heute ist der vielseitige Denker und Schriftsteller Wilhelm Heinse (1746-1803) hauptsächlich durch seinen Künstlerroman 'Ardinghellound ... mehr lesen
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Heinse, Wilhelm: Die Aufzeichnungen 1768 bis 1783. Frankfurter Nachlass: Texte, Band I

Cover: Die Aufzeichnungen 1768 bis 1783

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203974, Gebunden, 1408 Seiten, 68,00 EUR

Herausgegeben von Markus Bernauer, Adolf Borbein, Thomas W. Gaehtgens, Volker Hunecke, Werner Keil und Norbert Miller. Wilhelm Heinse (1746 - 1803) gilt zu Recht als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller und Kunsttheoretiker des 18. Jahrhunderts. Die erste vollständige Edition seiner in Frankfurt aufbewahrten Nachlasshefte erscheint ... mehr lesen
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Heinse, Wilhelm: Die Aufzeichnungen 1784-1803. Frankfurter Nachlass: Texte, Band II

Cover: Die Aufzeichnungen 1784-1803

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203982, Gebunden, 1488 Seiten, 68,00 EUR

Herausgegeben von Markus Bernauer, Adolf Borbein, Thomas W. Gaehtgens, Volker Hunecke, Werner Keil und Norbert Miller. Band 2 der erstmals vollständigen Edition von Wilhelm Heinses in Frankfurt aufbewahrten Nachlassheften umfasst seine von 1784 bis zu seinem Tod im Jahr 1803 niedergeschriebenen Aufzeichnungen. Ergänzt durch Briefe von und ... mehr lesen
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Heinse, Wilhelm: Wilhelm Heinse: Die Aufzeichnungen. Frankfurter Nachlass. Gesamtausgabe in fünf Bänden

Cover: Wilhelm Heinse: Die Aufzeichnungen

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446204024, Gebunden, 6752 Seiten, 310,00 EUR

Alle Bände sind auch einzeln zu beziehen. Der handschriftliche Nachlass von Wilhelm Heinse, in aller Bescheidenheit mit Aufzeichnungen betitelt, ist ein dichterisches Werk von weltliterarischer Bedeutung und zugleich eine Fundgrube zur europäischen Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, im Rang vergleichbar mit den Schriften Georg Christoph ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

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23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen