Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Walter Laqueur

Walter Laqueur, geboren 1921 in Breslau, emigrierte 1938 nach Palästina. Er lebt heute in London und Washington. Von 1964 bis 1991 war er Direktor des Londoner Institute of Contemporary History and Wiener Library. Gleichzeitig seit 1971 in führender Stellung im Center for Strategic and International Studies in Washington tätig.

Bücher von Walter Laqueur

Laqueur, Walter: Geboren in Deutschland. Der Exodus der jüdischen Jugend nach 1933

Cover: Geboren in Deutschland

Propyläen Verlag, Berlin 2000, ISBN 3549071221, Gebunden, 471 Seiten, 24,54 EUR

Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Seebohm. Eine ganze Generation junger Juden kehrte Deutschland nach 1933 den Rücken - vertrieben von nationalsozialistischem Judenhass, geflohen vor Demütigung, Enteignung und Lebensgefahr. Ihr Weg führte sie nach Palästina, Fernost, in die USA und nach Südamerika, wo sie auf vielfältige Weise Karriere machten. ... mehr lesen
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Laqueur, Walter: Krieg dem Westen. Terrorismus im 21. Jahrhundert

Cover: Krieg dem Westen

Propyläen Verlag, München 2003, ISBN 3549071736, Gebunden, 424 Seiten, 24,00 EUR

Gewiss ist es nicht "der Islam", der Krieg gegen den Westen führt. Aber niemand kann bestreiten, dass islamistische Gruppen und Netzwerke mit zunehmender Entschlossenheit eine tödliche Konfrontation mit der westlichen Zivilisation suchen. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, bis hin zum Einsatz atomarer, chemischer und biologischer Massenvernichtungsmittel. ... mehr lesen
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Laqueur, Walter: Jerusalem. Jüdischer Traum und israelische Wirklichkeit

Cover: Jerusalem

Propyläen Verlag, Berlin 2004, ISBN 3549072317, Gebunden, 340 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Seebohm. Jerusalem, heilige Stätte der drei Weltregligionen, Streitobjekt zweier Völker und Brennpunkt zweier Kulturen, ist eine der umstrittensten Städte der Welt und das größte Hindernis auf dem Weg zum Frieden in Nahost. Wie im Brennglas bündeln sich hier die Konflikte und Probleme, ... mehr lesen
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Laqueur, Walter: Die letzten Tage von Europa. Ein Kontinent verändert sein Gesicht

Cover: Die letzten Tage von Europa

Propyläen Verlag, Berlin 2006, ISBN 3549073003, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR

Im Jahre 1900 lebten 21 Prozent der Weltbevölkerung in Europa, heute sind es knapp 12 Prozent, und am Ende des Jahrhunderts werden es laut UN-Schätzung weniger als 4 Prozent sein. Mit diesem demografischen Niedergang geht eine spürbare Minderung des europäischen Einflusses in der Welt einher. Vom Nabel der Welt zum Auslaufmodell? ... mehr lesen
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Laqueur, Walter: Gesichter des Antisemitismus. Von den Anfängen bis heute

Cover: Gesichter des Antisemitismus

Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 3549073364, Gebunden, 247 Seiten, 22,90 EUR

Walter Laqueur, als langjähriger Direktor der berühmten Wiener Library in London einer der besten Kenner des Themas, nimmt in einem großen historischen Essay die verschiedenen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus von der Antike bis heute in den Blick. Dabei spannt er den Bogenvom religiösen Antijudaismus der Anfänge ... mehr lesen
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Laqueur, Walter: Mein 20. Jahrhundert. Stationen eines politischen Lebens

Cover: Mein 20. Jahrhundert

Propyläen Verlag, Berlin 2009, ISBN 3549073631, Gebunden, 352 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Norbert Juraschitz. Walter Laqueur, Jahrgang 1921, verbrachte die Kindheit in der Weimarer Republik, die Jugend im Dritten Reich. Mit siebzehn floh er vor den Nazis nach Palästina. Hier erlebte er den Zweiten Weltkrieg und den israelischen Unabhängigkeitskrieg von 1948. Seine Familie wurde im Holocaust ermordet. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen