Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von W. G. Sebald
Sebald, W. G.: Luftkrieg und Literatur.

Carl Hanser Verlag, München 1999, ISBN 3446196617, gebunden, 132 Seiten, 17,38 EUR
Als W. G. Sebald im Herbst 1997 seine Thesen zu Luftkrieg und Literatur an der Züricher Universität vortrug, war das Echo unerhört. Sebald sprach über "die Unfähigkeit einer ganzen Generation deutscher Autoren, das, was sie gesehen hatten, aufzuzeichnen und einzubringen in unser Gedächtnis". Wichtiger als die Schilderung der realen Verhältnisse ... mehr lesen
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Sebald, W. G.: Austerlitz. Roman

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446199861, Gebunden, 424 Seiten, 23,52 EUR
Wer ist Austerlitz? Ein rätselhafter Fremder, der immer wieder an den ungewöhnlichsten Orten auftaucht: am Bahnhof, am Handschuhmarkt, im Industriequartier ... Und jedes Mal erzählt er ein Stück mehr von seiner Lebensgeschichte, der Geschichte eines unermüdlichen Wanderers durch unsere Kultur und Architektur und der Geschichte eines Mannes, dem ... mehr lesen
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Sebald, W. G. / Tripp, Jan Peter: Unerzählt.

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446202579, Gebunden, 71 Seiten, 24,90 EUR
33 Texte und 33 Radierungen. Mit einem Gedicht von Hans Magnus Enzensberger. Nachwort von Andrea Köhler. W. G. Sebald, der 2001 verstorbene Schriftsteller, war ein lebenslanger Bewunderer des hyperrealistischen Malers und Radierers Jan Peter Tripp, über dessen Arbeiten er mehrere Essays geschrieben hat. Ihr erstes gemeinsam geplantes Buch ... mehr lesen
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Sebald, W. G.: Campo Santo.

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203567, Gebunden, 260 Seiten, 19,90 EUR
Ausgewählt und herausgegeben von Sven Meyer. Das Vermächtnis eines großen Erzählers: Im Mittelpunkt stehen Teile von W. G. Sebalds unvollendetem Prosawerk, an dem er in den letzten Monaten seines Lebens arbeitete. Außerdem enthält der Band eine Zusammenstellung von Essays zur Literatur, die noch einmal Sebalds Vorlieben ... mehr lesen
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Sebald, W. G.: Über das Land und das Wasser. Ausgewählte Gedichte 1964 - 2001

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230696, Gebunden, 117 Seiten, 14,90 EUR
Herausgegeben von Sven Meyer. Als W.G. Sebald im Winter 2001 bei einem Autounfall starb, war er als einer der bedeutendsten Prosaautoren deutscher Sprache weltweit berühmt. Nur Kenner aber wußten, dass Sebald seit vielen Jahren auch Gedichte schrieb und in Zeitschriften veröffentlichte. Gedichte von eigentümlicher Kraft, die um ... mehr lesen
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Sebald, W. G.: Auf ungeheuer dünnem Eis. Gespräche 1971 bis 2001

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3596194156, Kartoniert, 288 Seiten, 9,99 EUR
Herausgegeben von Torsten A. Hoffmann. "Die Gefahr, daß man den Verstand verliert, ist nicht gering." Wer war W. G. Sebald? Dieser Band fasst zwanzig Gespräche mit W.G. Sebald zu einer ebenso informativen wie poetischen Bestandsaufnahme zusammen. Viele dieser mit wechselnden Interviewpartnern zwischen 1971 und seinem plötzlichen Tod im Jahr 2001 ... mehr lesen
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Sebald, W. G.: Austerlitz. Hörspiel. 1 CD

DHV - Der Hörverlag, München 2012, ISBN 3867178429, CD, 14,99 EUR
1 CD mit 83 Minuten Laufzeit. Regie: Stefan Kanis. Mit Ulrich Matthes, Ernst Jacobi und Rosemarie Fendel. Wer ist Austerlitz? Ein Reisender, der an den ungewöhnlichsten Orten auftaucht: am Bahnhof, am Handschuhmarkt, im Industriequartier. Austerlitz, der als Kind Heimat, Sprache und Name verlor, reist quer durch Europa, um seine Wurzeln zu finden. ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





