Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp, geboren 1948, deutsche Jüdin, lebt als freie Autorin in Hamburg und ist eine der renommiertesten feministischen Publizistinnen in Deutschland. Sie hat Psychologie, Philosophie und Musik studiert, reiste und lebte mehrere Jahre in Ländern Asiens und in Israel, sie beschäftigt sich mit Feminismus, Psychoanalyse und jüdisch-deutschen Zusammenhängen, auch aus biografischen Gründen. Zahlreiche Veröffentlichungen in politischen und belletristischen Anthologien liegen vor sowie unter anderen die Bücher "Von mir soll sie das haben?" (1996) und "Familienleben" (2004). Viola Roggenkamp ist langjährige ZEIT-Autorin, Kolumnistin der taz, Hörfunk-Essayistin und schreibt für die Jüdische Allgemeine.

Bücher von Viola Roggenkamp

Roggenkamp, Viola: Tu mir eine Liebe. Meine Mamme. Jüdische Frauen und Männer in Deutschland sprechen von ihrer Mutter

Cover: Tu mir eine Liebe

Jüdische Presse, Berlin 2002, ISBN 3935097077, Broschiert, 161 Seiten, 14,80 EUR

Tu mir eine Liebe - und iss noch etwas, sei vorsichtig, ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist, egal wie spät es ist, nein, ruf mich nicht an, ich erschreck mich sonst zu Tode, oder, ruf mich lieber doch an, erschrickst du mich eben zu Tode. Die Hamburger Publizistin Viola Roggenkamp hat mit 26 jüdischen Töchtern und Söhnen über ... mehr lesen
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Roggenkamp, Viola: Familienleben. Roman

Cover: Familienleben

Arche Verlag, Zürich - Hamburg 2004, ISBN 3716023256, Gebunden, 437 Seiten, 23,00 EUR

Hamburg, 1967. Eine alte, abbruchreife Villa im feinen Harvestehude. Fania Schiefer, dreizehn Jahre alt, findet sich nicht zurecht, weder in ihrer deutschen Muttersprache noch in ihrer deutschen Vaterstadt.Ihre jüdische Mutter hat mit Hilfe des Vaters die Nazizeit überlebt. Jeden Montagmorgen wird Paul Schiefer, Vertreter für Brillengestelle, ... mehr lesen
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Roggenkamp, Viola: Frau ohne Kind. Gespräche und Geschichten

Cover: Frau ohne Kind

Europa Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3203815125, Gebunden, 239 Seiten, 17,90 EUR

Viola Roggenkamp hat dreizehn kinderlose Frauen, verschiedenen Alters und mit verschiedenen Berufen, zu einem Festmahl eingeladen und nach ihren Geschichten gefragt. Dabei ist ein Buch entstanden, in dem ganz unterschiedliche Frauen sehr persönlich und offen erzählen, warum sie sich gegen die Mutterrolle entschieden haben: mal entschieden ... mehr lesen
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Roggenkamp, Viola: Erika Mann. Eine jüdische Tochter. Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familie Mann-Pringsheim

Cover: Erika Mann. Eine jüdische Tochter

Arche Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3716023442, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR

Mit ihrer Spurensuche nach dem Jüdischsein in der Familie Mann-Pringsheim schließt Viola Roggenkamp eine verleugnete Lücke. Von nun an muss, wenn man über den deutschen Dichter Thomas Mann spricht, auch hierüber gesprochen werden. ... mehr lesen
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Roggenkamp, Viola: Die Frau im Turm. Roman

Cover: Die Frau im Turm

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3100660641, Gebunden, 425 Seiten, 19,95 EUR

Hamburg, 1999: Zehn Jahre nach der Wende macht sich Masia Bleiberg von Hamburg aus auf die Suche nach ihrem Vater in Ostdeutschland, einem jüdisch-kommunistischen Menschheitsträumer. In der Hoffnung, ihn in Dresden zu finden, begleitet sie August Kuhl, ihren einzigen Freund, der dort einen Film dreht über die Gräfin Cosel. Einst ... mehr lesen
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Roggenkamp, Viola: Tochter und Vater. Roman

Cover: Tochter und Vater

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3100660676, Gebunden, 269 Seiten, 18,95 EUR

Paul war kein Held, urteilt die Tochter über ihren Vater. Und ausgerechnet er hat seine jüdische Geliebte und deren Mutter vor der Deportation gerettet: Papiere gefälscht, die Gestapo in Berlin ausgetrickst und in Krakau im Schleichhandel Geld gescheffelt auf Kosten der Nazis. Wie hat er das gemacht? Genügt es, verliebt und jung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen