Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Viktor Jerofejew
Jerofejew, Viktor: Männer. Ein Nachruf

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2000, ISBN 346202924X, Gebunden, 191 Seiten, 18,41 EUR
Aus dem Russischen von Beate Rausch. "Der 'Mensch von männlichem Geschlechte', wie Wladimir Dal den Mann definiert hat, begrüßt das 21. Jahrhundert mit der weißen Fahne der Kapitulation in der Hand. Das erinnert an ein Winken mit langen Unterhosen. Jubiliere, Feministin!" Eine Selbstverortung des europäischen Mannes ... mehr lesen
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Jerofejew, Viktor (Hrsg.): Vorbereitung für die Orgie. Junge russische Literatur

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3770152301, Gebunden, 336 Seiten, 25,51 EUR
Auf ihrem Weg zu einer offenen Gesellschaft gerät die russische Mentalität in Turbulenzen. Erstmals in der gesamten russischen Literatur bildet sich eine Schriftsteller-Generation, die völlig frei von staatlicher oder innerer Zensur arbeiten kann. Für die jungen Autoren ist es kein Geheimnis, dass das heutige Russland ein kranker Organismus ist, ... mehr lesen
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Jerofejew, Viktor: Der gute Stalin. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3827001137, Gebunden, 363 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Russischen von Beate Rausch. Viktor Jerofejew wuchs im Herzen der politischen Macht auf, sein Vater gehörte zum Stalinschen Hofstaat, er war Berater und Dolmetscher, später Botschafter im westlichen Ausland. Die Welt der geknechteten Herren, gesättigt und privilegiert, wird mit melancholischem Spott porträtiert. Zugleich ... mehr lesen
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Jerofejew, Viktor: Der Mond ist kein Kochtopf. Ein Russe auf Reisen

Marebuchverlag, Hamburg 2005, ISBN 3936384215, Gebunden, 264 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Russischen von Beate Rausch. Ein Russe reist um die Welt: Viktor Jerofejew hat aufgeschrieben, was ihm bei seinen Reisen rund um den Globus begegnet ist - etwa in Alaska, das Zar Alexander II. 1867 spottbillig an Amerika verscherbelt hat. Viktor Jerofejew reist durch dieses "russische Amerika", und erfährt, wie der Mond an den ... mehr lesen
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Jerofejew, Viktor: de profundis. Erzählungen

Berlin Verlag, Berlin 2006, ISBN 3827006376, Gebunden, 135 Seiten, 16,00 EUR
Aus dem Russischen von Beate Rausch. Moskau, die Frauen, der ganz normale Irrsinn des postkommunistischen, neonationalen, knallreichen, mäusearmen Putin-Russland, aber auch Tibet, die Literatur, der Große Vaterländische Krieg: Über all das und noch viel mehr schreibt Jerofejew in diesem eleganten schmalen Band, der aufs Neue seine ... mehr lesen
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Jerofejew, Viktor: Russische Apokalypse. Essays

Berlin Verlag, Berlin 2009, ISBN 3827007119, Gebunden, 256 Seiten, 22,00 EUR
Aus dem Russischen von Beate Rausch. "Sie wissen, dass in unserem Land ein Staatsstreich stattgefunden hat? Was heißt hier: wann? Das genaue Datum zu nennen, ist unmöglich, denn es gab ja keins. Es war einfach so, dass irgendwie Wind aufkam, der Himmel sich zuzog und Regen einsetzte. Da haben Sie den ganzen Staatsstreich." So zugespitzt ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





