Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Uwe Wesel

Uwe Wesel, 1933in Hamburg geboren, studierte Klassische Philologie und Jura. Seit 1968 ist er Professor für Rechtsgeschichte und Zivilrecht an der Freien Universität Berlin. In den Jahren 1978 und 19 79 wirkte er Jurymitglied 3. Internationalen Russel-Tribunals. Zahlreiche Publikationen, darunter "Der Mythos vom Matriarchat", "Fast alles, was Recht ist", "Der Honecker-Prozess", "Geschichte des Rechts". Wesel lebt mit seiner Frau in Berlin.

Bücher von Uwe Wesel

Wesel, Uwe: Risiko Rechtsanwalt.

Cover: Risiko Rechtsanwalt

Karl Blessing Verlag, München 2001, ISBN 3896670654, Gebunden, 256 Seiten, 21,47 EUR

Prädikatsjuristen gehen in die freie Wirtschaft oder ins Richteramt, die anderen werden Anwälte. Natürlich gibt es hervorragende Rechtsanwälte, aber die sind in der Minderheit. ... mehr lesen
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Wesel, Uwe: Die verspielte Revolution. 1968 und die Folgen

Cover: Die verspielte Revolution

Karl Blessing Verlag, München 2002, ISBN 3896671901, Gebunden, 350 Seiten, 22,90 EUR

Ein Foto dokumentiert den Beginn der Unruhen an deutschen Hochschulen: Zwei Studenten tragen vor Professoren in vollem Ornat ein Plakat: "Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren." Die Akteure dieser revolutionären Bewegung sind als 68er in lebhafter Erinnerung. Uwe Wesel, der als Vizepräsident der FU Berlin die Auseinandersetzungen ... mehr lesen
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Wesel, Uwe: Recht, Unrecht, Gerechtigkeit. Von der Weimarer Republik bis heute

Cover: Recht, Unrecht, Gerechtigkeit

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406503543, Gebunden, 296 Seiten, 24,00 EUR

In den letzten 75 Jahren erlebte Deutschland zahlreiche Systemwechel: Weimarer Republik, Drittes Reich, Besatzungszeit, Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik, Wiedervereinigung, Europäische Union. Wie spielten sich diese Umbrüche in der Rechtsordnung ab? Wie erlebte das der Einzelne? Wie entwickelten sich nach dem Zusammenbruch ... mehr lesen
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Wesel, Uwe: Der Gang nach Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht in der Geschichte der Bundesrepublik

Cover: Der Gang nach Karlsruhe

Karl Blessing Verlag, München 2004, ISBN 3896672231, Gebunden, 320 Seiten, 22,00 EUR

Uwe Wesel beschreibt und bewertet das bedeutungsvolle Wirken des obersten deutschen Gerichts - vom Verbot der KPD 1956 bis zum Urteil gegen den großen Lauschangriff 2004. 1949 verabschiedete der Parlamentarische Rat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und beschloss die Errichtung eines starken, unangreifbaren Verfassungsgerichts. Zu ... mehr lesen
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Wesel, Uwe: Geschichte des Rechts in Europa. Von den Griechen bis zum Vertrag von Lissabon

Cover: Geschichte des Rechts in Europa

C. H. Beck Verlag, München 2010, ISBN 3406603882, Gebunden, 734 Seiten, 38,00 EUR

Von Homer bis heute, von England bis Russland, vom Nordkap bis Spanien - große Epochen, einzelne Staaten- und Staatenverbünde - anschauliche Beispiele und Fälle von Solon bis zur Kassiererin Emmely - Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht, Völkerrecht, europäische Integration. Dieser Kommentar erläutert das StGB ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen