Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Thomas Harlan

Thomas Harlan wurde 1929 geboren als Sohn der Schauspielerin Hilde Körber und von Veit Harlan, dem Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms "Jud Süß". Thomas Harlan schrieb Gedichte, Theaterstücke und drehte mehrere preisgekrönte und manchmal auch umstrittene Filme ("TorreBela", "Wundkanal"). Er starb 2010.

Bücher von Thomas Harlan

Harlan, Thomas: Rosa. Roman

Cover: Rosa

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3821806931, Gebunden, 219 Seiten, 19,43 EUR

Eine Lichtung im Walde bei Chelmno in Polen. Aus der schneeverwehten Ebene wölbt sich das Dach eines Erdhauses, ein Pferd ohne Schwanz ist an den rauchenden, klapprigen Schornstein gebunden, der aus dem Boden ragt. In der Höhle haust Rosa. Sie ist die ehemalige Verlobte von Franz Maderholz, einem der Handlanger der ersten großen Judenvernichtungsaktion ... mehr lesen
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Harlan, Thomas: Heldenfriedhof. Roman

Cover: Heldenfriedhof

Eichborn Verlag, Berlin 2006, ISBN 3821807644, Gebunden, 584 Seiten, 24,90 EUR

20. Mai 1962. Auf der Kriegsgräberstätte Opicina im Karst vor Triest macht der Friedhofswärter eine grausige Entdeckung: Das Grab des ehemaligen SS-Kommandeurs wurde geöffnet und der Leichnam verschleppt. Und: 14 Unbekannte haben sich offenbar in derselben Nacht auf dem Friedhof ihr eigenes Grab geschaufelt und darin umgebracht. ... mehr lesen
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Harlan, Thomas: Die Stadt Ys. Und andere Geschichten vom ewigen Leben

Cover: Die Stadt Ys

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821807172, Gebunden, 275 Seiten, 19,95 EUR

1937 ergreift Stalin eine Maßnahme, die es den Feinden schwer machen soll, Votkinsk, Geburtsort Tschaikowskis und Mittelpunkt der russischen Rüstungsindustrie, zu zerstören. Er läßt die Stadt ein zweites Mal erbauen, 52 Kilometer entfernt von der ersten, mit zweitem Schwanensee, mitsamt Tschaikowskis Geburtshaus, mitsamt Klavier, ... mehr lesen
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Harlan, Thomas: Veit.

Cover: Veit

Rowohlt Verlag, Reinbek 2011, ISBN 3498030124, Gebunden, 165 Seiten, 17,95 EUR

Aus dem Englischen von Bernhard Robben. "Mein Sohn, ich glaube, ich habe dich verstanden." Im April 1964 ruft Veit Harlan seinen Sohn Thomas nach Capri an sein Sterbebett, doch für das Gespräch, das mit diesem Satz hätte beginnen können, ist es zu spät. Drei Tage dauert das Sterben, drei Tage erinnert Thomas sich an ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen