Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Sherwin Nuland

Sherwin B. Nuland ist Klinischer Professor für Chirurgie an der Yale Universität, wo er auch Medizingeschichte und Bioethik unterrichtet.

Bücher von Sherwin Nuland

Nuland, Sherwin: Der Blick unter die Haut. Der Weg der Medizin von der Magie zur Wissenschaft - und zurück

Cover: Der Blick unter die Haut

Karl Blessing Verlag, München 2002, ISBN 3896670948, Gebunden, 315 Seiten, 22,90 EUR

Ins Deutsche übersetzt von Einrico Heinemann und Werner Roller. "Der ist der erfolgreichste Heiler, dem die Menschen am meisten vertrauen." Sherwin Nuland zeigt, dass dieser Satz, den der Arzt Galen im 2. Jahrhundert geprägt hat, auch im Zeitalter der Hightech-Medizin nichts von seiner Gültigkeit verloren hat. Nuland lenkt den Blick tief ... mehr lesen
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Nuland, Sherwin: Ignaz Semmelweis. Arzt und großer Entdecker

Cover: Ignaz Semmelweis

Piper Verlag, München 2006, ISBN 3492048250, Gebunden, 224 Seiten, 17,30 EUR

Der ungarische Mediziner Ignaz Semmelweis (1818 - 1865) entdeckte die Ursache für das Kindbettfieber. Unzählige Frauen starben, bis er in Wien durch simple Beobachtung herausfand, dass die Ärzte selbst ihre Patientinnen infizierten. Mit der bewegenden Geschichte einer jungen Mutter, die drei Tage nach der Geburt ihres Kindes stirbt, beginnt ... mehr lesen
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Nuland, Sherwin: Die Kunst zu altern. Weisheit und Würde der späten Jahre

Cover: Die Kunst zu altern

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2007, ISBN 3421059322, Gebunden, 334 Seiten, 19,95 EUR

Sherwin B. Nuland, Arzt und Autor, schildert die physischen und emotionalen Veränderungen, die ein Mensch beim Älterwerden durchlebt. Unbestreitbar geht das Altern mit körperlichen Einbußen einher; aber es bietet auch Chancen, wenn man es als Lebenskunst und nicht als Krankheit begreift. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen