Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Samuel Pepys

Samuel Pepys, geboren 1633 in London, war Schriftsteller und ein hoher Verwaltungsbeamter u.a. in der Admiralität. Sein Hauptwerk, ein zum Teil in eigener Geheimschrift geschriebenes, nicht zur Veröffentlichung bestimmtes Tagebuch der Jahre 1660-69, das erst 1825 entziffert wurde, hat als schonungslos offene, lebendig geschriebene Autobiografie sowie als Zeitbild, das vielfältige Einblicke in privates, höfisches und politisches Leben, Literatur, Musik, Theater, Festlichkeiten und Zeitereignisse gewährt, hohen kulturhistorischen und literarischen Wert. Samuel Pepys starb 1703 in Clapham (heute zu London).

Bücher von Samuel Pepys

Pepys, Samuel: Die geheimen Tagebücher.

Cover: Die geheimen Tagebücher

Eichborn Verlag, Berlin 2004, ISBN 382183742X, Gebunden, 413 Seiten, 29,90 EUR

Herausgegeben von Volker Kriegel und Roger Willemsen. Übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Georg Deggerich. Mit einem Nachwort von Roger Willemsen und Illustrationen von Beck, F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Greser & Lenz, Nikolaus Heidelbach, Ernst Kahl, Volker Kriegel, Bernd Pfarr, Michael Sowa, Hans Traxler, F. K. Wächter.
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Pepys, Samuel: Die geheimen Tagebücher. Gelesen von Roger Willemsen. 2 CDs

Cover: Die geheimen Tagebücher

Kein und Aber Verlag, Zürich 2005, ISBN 3036911545, CD, 19,90 EUR

2 CDs, 121 Minuten. Gekürzte Hörfassung nach der von Volker Kriegel und Roger Willemsen herausgegebenen Buchausgabe. Aus dem Englischen von Georg Dedderich. Gelesen von Roger Willemsen. Er war ein wetterwendischer Opportunist, ein Frauenjäger der dreistesten Art, ein barscher Vorgesetzter - und ein manischer Tagebuchschreiber. Samuel ... mehr lesen
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Pepys, Samuel: Der erotische Pepys.

Cover: Der erotische Pepys

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821807725, Gebunden, 238 Seiten, 19,90 EUR

Ausgewählt von Helmut Krausser, übersetzt und kommentiert von Georg Deggerich. Er war geizig, ungerecht, karrieresüchtig, lebenslustig bis zum Anschlag. Er liebte das Geld und er liebte den Luxus. Er kaufte wollüstige Romane, hielt sie für widerlich, las sie fasziniert (und mit Effekt) und verbrannte sie danach. Er liebte seine ... mehr lesen
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Pepys, Samuel: Samuel Pepys: Die Tagebücher 1660-1669. Vollständige Ausgabe in 9 Bänden nebst einem "Companion"

Cover: Samuel Pepys: Die Tagebücher 1660-1669

Haffmans und Tolkemitt, Berlin 2010, ISBN 3942048183, Gebunden, 4432 Seiten, 169,90 EUR

Herausgegeben von Gerd Haffmans und Heiko Arntz. Aus dem Englischen von Georg Deggerich, Michael Haupt, Arnd Kösling, Hans-Christian Oeser, Martin Richter und Marcus Weigelt. Ein Knabenmorgenblüthentraum wird Wirklichkeit. Der ganze Pepys erscheint auf Deutsch. Kein kleiner Pepys, keine Auswahl, kein weiteres Stück- und Flickwerk, sondern ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen