Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Pavel Kohout

Pavel Kohout, 1928 in Prag geboren, war einer der Wortführer des "Prager Frühlings" und wurde 1969 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen. Gemeinsam mit Vaclav Havel verfasste er 1977 das Gründungsdokument der Bürgerinitiative "Charta 77". Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Pavel Kohout lebt in Wien und Prag.

Bücher von Pavel Kohout

Kohout, Pavel: Die lange Welle hintern Kiel. Roman

Cover: Die lange Welle hintern Kiel

Albrecht Knaus Verlag, München 2000, ISBN 3813501132, Gebunden, 317 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Tschechischen übersetzt von Karl-Heinz Jähn. Zwei Paare auf einer Kreuzfahrt: Die junge Sylvia Burinova wird von ihrem Schwiegervater begleitet, der sich vergeblich bemüht, sie von ihrer Ehekrise abzulenken. Und Margarete Kämmerer hat zu dieser Fahrt in den Pazifik ihren Neffen eingeladen, der den Tod seines besten Freundes betrauert. Die ... mehr lesen
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Kohout, Pavel: Die Schlinge. Roman

Cover: Die Schlinge

Osburg Verlag, Berlin 2009, ISBN 3940731269, Gebunden, 303 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Tschechischen von Ales Puda. Eine Frau zwischen zwei Männern. Ein Mann zwischen Ideologie und Leidenschaft. Ein Land zwischen Freiheit und Diktatur. Pavel Kohout erzählt in seinem neuen Roman eine dramatische Geschichte von Liebe, Illusion und Verrat. ... mehr lesen
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Kohout, Pavel: Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel. Erinnerungen

Cover: Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel

Osburg Verlag, Berlin 2011, ISBN 394073148X, Gebunden, 432 Seiten, 26,90 EUR

Aus dem Tschechischen von Marcela Euler, Silke Klein und Ales Puda. Pavel Kohout erzählt seine Wandlung vom überzeugten Kommunisten zum freiheitsliebenden Demokraten, das Schicksal von Tausenden in Osteuropa. Den Prager Frühling gestaltet Kohout als Wortführer mit. Dieser wird zur Achse, an der sich sein Leben spiegelt: Vorher meistgespielter ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen