Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Nina Jäckle
Jäckle, Nina: Es gibt solche. Erzählungen

Berlin Verlag, Berlin 2002, ISBN 3827004845, Gebunden, 134 Seiten, 16,00 EUR
Eine junge Frau wird erblinden. Da sie schon sehr schlecht sieht, muss sie die Schönheit der Menschen beschließen. Trickreich verschleiert sie ihr langsames Erblinden. Sie verliebt sich. Ein halbblinder Sommer beginnt. Der Mann ist immer in ihrer Wohnung, sein Leben außerhalb ihrer Sichtweite kennt sie nicht. Dann fängt es an zu ... mehr lesen
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Jäckle, Nina: Noll. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3827005434, Gebunden, 192 Seiten, 18,00 EUR
Nolls Abschied vom Leben ist eine Huldigung an das Erzählen. Nina Jäckle legt dem Leser Fährten aus - die Geheimnisse einer Familie, die Zerbrechlichkeit der Liebe und des Lebens komponiert sie mit unvergleichlich musikalischem Gespür zu einem dichten Gefüge aus Wahrnehmung und Erinnerung. Ein Mann nimmt Abschied, er wird ... mehr lesen
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Jäckle, Nina: Gleich nebenan. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2006, ISBN 3827006546, Gebunden, 126 Seiten, 18,00 EUR
Nichts ist harmlos im ländlichen Irgendwo. Ein Mann ist ertrunken, ein Mädchen ist vor Jahren verschwunden, in der Dorfbäckerei dampfen Gerüchte. Eine Nachbarin hütet ein dunkles Geheimnis. Die Nachbarin der Nachbarin kümmert sich mit aufopferndem Hass um ihren blinden Geliebten. Zwischen den Frauen besteht eine seltsame ... mehr lesen
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Jäckle, Nina: Sevilla. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2010, ISBN 3827008972, Gebunden, 180 Seiten, 18,00 EUR
Ihren Namen, ihr Land, ihre Stadt, ihre Sprache hat sie hinter sich gelassen, die neue Stadt heißt Sevilla. Geld besitzt sie im Überfluss und fängt doch kein neues Leben an. Sie wartet - auf ihren Geliebten, ihren Komplizen, der sie mit dem erbeuteten Geld vorausgeschickt hat. Doch mit jedem weiteren Tag, den sie ohne Nachricht von ihm ... mehr lesen
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Jäckle, Nina: Nai oder was wie so ist . Erzählung

Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2010, ISBN 3940086444, Gebunden, 92 Seiten, 14,90 EUR
"Nai" ist ein Text, der unter keine Überschrift, der in keine Gattung oder Schublade passt. Ein Text, der vergnügt seine abstrakten Haken schlägt, der sich selbst genug ist, der nichts weiter ist, als vieles von dem, was wir ein Leben lang in unseren Köpfen hin und her bewegen... ... mehr lesen
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Jäckle, Nina: Zielinski. Roman

Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2011, ISBN 386351002X, Gebunden, 185 Seiten, 18,90 EUR
Es ist Zielinski, der da aus dem Nichts heraus Einzug in die Wohnung eines allein lebenden Mannes hält. Zielinski, der gepflegte, höfliche Fremde lebt fortan in einer mit blauem Samt ausgeschlagenen Holzkiste, im größten Zimmer des erzählenden Protagonisten. Es riecht nach Holz. Riecht es wirklich nach Holz? Zielinskis Stimme ... mehr lesen
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Jochen R. Klicker: Potsdam
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Streng nach Märchenlogik
22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





