Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Michael Maar

Michael Maar, geboren 1960 in Stuttgart, ist Germanist und Kritiker. Bekannt wurde er durch das Buch "Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg" (1996), das mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2000 erhielt er für seine Arbeit als Literaturkritiker den Lessing-Förderpreis für Kritik. Michael Maar lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.

Bücher von Michael Maar

Michael Maar: Heute bedeckt und kühl. Große Tagebücher von Samuel Pepys bis Virginia Woolf

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Heute bedeckt und kühl. Große Tagebücher von Samuel Pepys bis Virginia Woolf

C. H. Beck Verlag, München 2013, ISBN 3406653537, Gebunden, 257 Seiten, 19,95 EUR

Als tägliche Übung, zur Sammlung, zur Erinnerung, zur Selbsterfindung und gegen die reißende Zeit, ist es ein massenhaft verbreitetes Genre, jeder kennt es, jeder hat es irgendwann mal versucht oder in Erwägung gezogen, aber es gibt Höhepunkte in der Geschichte dieser Kunstform: Gemeint ist das Tagebuch. Michael Maar hat besonders schöne, bemerkenswerte, ... mehr lesen

Michael Maar: Die Betrogenen. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Die Betrogenen. Roman

C. H. Beck Verlag, München 2012, ISBN 3406639534, Gebunden, 142 Seiten, 16,95 EUR

Stellen Sie sich vor, in Ihrer Sterbesekunde enthüllten sich Ihnen auf einen Schlag sämtliche Geheimnisse der Welt! Die Große Liste - sie ist eine Lieblingsvorstellung des alternden, aber charismatischen Schriftstellers Arthur Bittner, wie er sie seinem jüngeren Freund und designierten Biographen Karl Lorentz erzählt. In Karls Verehrung des großen ... mehr lesen

Michael Maar: Proust Pharao.

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Proust Pharao

Berenberg Verlag, Berlin 2009, ISBN 3937834346, Gebunden, 80 Seiten, 19,00 EUR

Marcel Proust ist der Größte: Über Thomas Mann und Wladimir Nabokov hat Michael Maar Bücher geschrieben, in denen er anhand neuer Sichtweisen auf unbeachtet gebliebene biografische Details Neuinterpretationen von großer Tragweite gewagt hat. Keiner der beiden aber vemag wie Proust (1871-1922) den Spürsinn des Interpretationsjägers ... mehr lesen

Michael Maar: Solus Rex. Die schöne böse Welt des Vladimir Nabokov

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Solus Rex. Die schöne böse Welt des Vladimir Nabokov

Berlin Verlag, Berlin 2007, ISBN 3827005124, Gebunden, 206 Seiten, 22,00 EUR

"Solus Rex" ist der Titel eines Nabokov-Fragments, der einen Begriff aus dem Problemschach aufgreift: der schwarze, matt zu setzende König steht allein auf dem Feld. So singulär war auch der Autor, der bei Michael Maar zu neuem, schillerndem Leben erwacht. "Lolita ist berühmt, nicht ich", sagte Vladimir Nabokov, ... mehr lesen

Michael Maar: Lolita und der deutsche Leutnant.

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Lolita und der deutsche Leutnant

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518417169, Gebunden, 100 Seiten, 14,80 EUR

Mit zwei Erzählungen Heinz von Lichbergs. Gibt es für Nabokovs Skandalroman "Lolita" ein bisher unbekanntes Vorbild? Michael Maar deckt verblüffende Parallelen zum Werk eines heute vergessenen deutschen Journalisten auf.... mehr lesen

Michael Maar: Die Glühbirne der Etrusker. Essays und Marginalien

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Die Glühbirne der Etrusker. Essays und Marginalien

DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 3832178481, Gebunden, 208 Seiten, 17,90 EUR

Vierundzwanzig leichtfüßige Feuilletons versammelt "Die Glühbirne der Etrusker" - Rezensionen und Marginalien aus den Jahren 1999 bis 2002 sowie bisher unveröffentlichte Radioessays. Besprechungen von Martin Mosebach, Max Goldt oder Georg Klein stehen neben Porträt des Paares Vera und Vladimir Nabokov. Literarische ... mehr lesen

Michael Maar: Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte.

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte

Berlin Verlag, Berlin 2002, ISBN 3827004543, Gebunden, 187 Seiten, 14,00 EUR

"Er wird berühmt werden - es werden Bücher über ihn geschrieben werden - jedes Kind in unserer Welt wird seinen Namen kennen!" So prophezeit es die Hexe Minerva McGonagall auf den ersten Seiten eines Buches, das 1996 in einer Auflage von 500 Exemplaren erschien. Hundert Millionen Leser haben Minervas kühne Prophezeiung ... mehr lesen

Michael Maar: Das Blaubartzimmer. Thomas Mann und die Schuld

Bestellen bei buecher.deCover: Michael Maar: Das Blaubartzimmer. Thomas Mann und die Schuld

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518412086, Gebunden, 133 Seiten, 17,38 EUR

Unvorbereitet ins Exil getrieben, musste Thomas Mann in München in einem Koffer seine Tagebücher zurücklassen. Als er endlich wieder in den Besitz seines Koffers gelangte, verbrannte er "bei erster Gelegenheit", wie sich später seine Tochter Erika erinnerte, "eine Menge Papier" ? "die gesammelten Tagebücher bis 1933". Ihr Inhalt ist unbekannt, ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Photobazar

19.04.2014: Gérard Mortier stellt den Operhäusern in seiner nachgelassenen "Dramaturgie einer Leidenschaft" zwar keine gute Prognose, aber das liegt an den Häusern, nicht an den Opern, findet die FAZ. Die SZ konzentriert sich mit Alexander Kluge aufs Kriegsende. Die NZZ bildet sich über Max Weber und William Shakespeare.
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Archiv: Bücherbrief

Kulturelle Heimsuchung

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ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Und ein volles Glas auf dem Schrank beobachtet uns

25.03.2014: Im Nürnberger Poetenladen gibt es die Rubrik "Stele", erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem Leben schied. Mehr lesen

Zwischen Schweigen und Schreiben

26.02.2014: Es gibt eine Theorie, die besagt: Wir leben nicht sehr viel. Die meiste Zeit erinnern oder hoffen wir. Der Dichter Andreas Altmann verwendet in "Die lichten lieder der bäume liegen im gras und scheinen nur so" als Erzählzeit die Gegenwart und setzt seine Erinnerungen der Gegenwart des Gedichtes aus. Mehr lesen