Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Martin Stingelin
Stingelin, Martin: Das Netzwerk von Deleuze. Immanenz im Internet und auf Video

Merve Verlag, Berlin 2000, ISBN 3883961558, Kartoniert, 139 Seiten, 10,23 EUR
Hier wird erstmals der - seine medialen Voraussetzungen reflektierende - Denkraum von Deleuzes Netzwerk auf Video (das 7 stündige "Abecedaire") und im Internet (die 1000 Seiten www.imaginet.fr/deleuze) kartografiert. Die Pädagogik des Begriffs oder Wie zimmert man auf offener See ein Floß? Und: Wie deleuzianisch ist das Internet? ... mehr lesen
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Stingelin, Martin (Hrsg.): Biopolitik und Rassismus.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518292447, Kartoniert, 274 Seiten, 11,00 EUR
Im Zusammenhang mit der Sozialhygiene des Gesellschaftskörpers, der gereinigt und freigehalten werden soll von degenerierten und degenerierenden Kräften, hat Foucault in der letzten Sitzung seiner Vorlesung Il faut defendre la societe eine Bestimmung des Rassismus geprägt, die auch das aktuelle Begehren hinter der Präimplantations- ... mehr lesen
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Stingelin, Martin (Hrsg.): 'Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum'. Schreibszenen im Zeitalter der Manuskripte

Wilhelm Fink Verlag, München 2004, ISBN 3770538897, Kartoniert, 269 Seiten, 34,90 EUR
In Zusammenarbeit mit Davide Giuriato und Sandro Zanetti. Die Kulturtechnik des Schreibens ist eine komplexe Tätigkeit, die verschiedene Elemente voraussetzt. Die Literaturwissenschaft hat sich bislang weitgehend darauf beschränkt, die Geschichte des Schreibens aus der Perspektive seiner Semantik vornehmlich als Geschichte der Literatur, der ... mehr lesen
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Giuriato, Davide (Hrsg.) / Stingelin, Martin (Hrsg.) / Zanetti, Sandro (Hrsg.): Schreibkugel ist ein Ding gleich mir: von Eisen. Schreibszenen im Zeitalter der Typoskripte

Wilhelm Fink Verlag, München 2005, ISBN 377054112X, Kartoniert, 311 Seiten, 38,00 EUR
Das vorliegende Buch widmet sich der Mechanisierung des Schreibens, wie sie mit der Schreibmaschine seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ins Schreiben Einzug hält und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vermehrt thematisiert wird. Die Schreibmaschine führt zum ersten Mal eine erkennbare Trennung in der Verbindung zwischen dem Körper ... mehr lesen
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Giuriato, Davide (Hrsg.) / Stingelin, Martin (Hrsg.) / Zanetti, Sandro (Hrsg.): System ohne General. Schreibszenen im digitalen Zeitalter

Wilhelm Fink Verlag, München 2006, ISBN 3770543505, Kartoniert, 256 Seiten, 32,90 EUR
Seit das Maschinenschreiben zur Gewohnheit geworden ist, haben sich für das Schreiben von Hand und mit der Maschine unterschiedliche Funktionen herausgebildet. Mit dem Einzug elektronischer Medien haben sich diese Funktionen und, damit verbunden, auch die Relationen zwischen den am Schreiben beteiligten Faktoren noch einmal markant verändert. ... mehr lesen
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Stingelin, Martin (Hrsg.): Friedrich Nietzsche: Werke. Kritische Gesamtausgabe (KGW). Abt 9: Der handschriftliche Nachlass ab Frühjahr 1885 in differenzierter Transkription. Band 8: Arbeitshefte II 3, 4 und 5
Walter de Gruyter Verlag, New York 2009, ISBN 3783110203, Gebunden, 190 Seiten, 248,00 EUR
Mit CD-Rom. Herausgegeben von Marie-Luise Haase und Martin Stingelin. Berabeitet von Marie-Luise Haase, Thomas Riebe, Beat Röllin, Rene Stockmar, Franziska Trenkle, Daniel Weißbrodt sowie Karoline von Weber. Mit der Abteilung IX wird der Abschluss der Edition der Kritischen Gesamtausgabe der Werke Friedrich Nietzsches vorgelegt. Die von Nietzsche ... mehr lesen
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Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Zwei lachende Augen
23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





