Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Manfred Geier

Manfred Geier, geboren 1943, promovierte über Noam Chomskys Sprachtheorie und die amerikanische Linguistik. Er lebt in Hamburg und ist seit 1982 als Sprach- und Literaturwissenschaftler an der Universität Hannover tätig.

Bücher von Manfred Geier

Geier, Manfred: Fake. Leben in künstlichen Welten. Mythos, Literatur, Wissenschaft

Cover: Fake

Rowohlt Verlag, Reinbek 1999, ISBN 3499556324, Kartoniert, 312 Seiten, 11,71 EUR

Künstlichkeit ist ein Symptom des technischen Fortschritts. Dem sich kein Bereich entziehen kann. Geiers Buch ist eine Reise durch künstliche Welten, wie sie sich im Mythos, in der Literatur und in der Wissenschaft zeigen. Sie beginnt mit Pandora, der ersten künstlichen Frau, und endet bei den Visionen eines körperlosen Lebens im digitalisierten ... mehr lesen
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Geier, Manfred: Die kleinen Dinge der großen Philosophen. Wie neue Ideen entstehen

Cover: Die kleinen Dinge der großen Philosophen

Rogner und Bernhard Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3807702148, Gebunden, 276 Seiten, 19,94 EUR

Karl Marx hat an einem hölzernen Tisch den Fetischcharakter der Welt enthüllt. Sigmund Freud veranschaulichte an einer Holzspule seine Idee des Todestriebs. Walter Benjamin brachte mimetisch den Lebensbaum des Paradieses zum Sprechen. Alltägliche Gegenstände dienten den großen Denkern, ihre Gedankengebäude weiterzuentwickeln. Karl Popper betrachtete ... mehr lesen
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Geier, Manfred: Kants Welt. Eine Biografie

Cover: Kants Welt

Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3498024914, Gebunden, 350 Seiten, 24,90 EUR

Immanuel Kant (1724 - 1804) war ein Titan der Geisteswelt. Sein Leben freilich gilt als wenig ereignisreich, sein Werk als schwer verständlich. Rechtzeitig zum 200. Todesjahr des großen Philosophen erscheint nun die faszinierende Gesamtdarstellung eines Denkers, der sich rückhaltlos einer undogmatischen, kritischen Philosophie verschrieb. ... mehr lesen
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Geier, Manfred: Martin Heidegger. rororo Monografien

Cover: Martin Heidegger

Rowohlt Verlag, Reinbek 2005, ISBN 3499506653, Taschenbuch, 136 Seiten, 8,50 EUR

Martin Heidegger (1889-1976), der aus dem Kleinen eines provinziellen Lebens kam, inszenierte sein Leben und Denken als schicksalhafte Suche eines Metaphysikers nach dem "Geheimnis des Großen". In dramatischen Rückfällen und stets neuen Anläufen erschien es dem einflussreichen Denker als Gott, Dasein, Nationalsozialismus, ... mehr lesen
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Geier, Manfred: Worüber kluge Menschen lachen. Kleine Philosophie des Humors

Cover: Worüber kluge Menschen lachen

Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3498025015, Kartoniert, 256 Seiten, 16,90 EUR

Warum lacht der Mensch, und welche Bedeutung haben Witz und Humor für unser Alltagsleben? Was haben die großen Philosophen herausgefunden über Ursachen und Hintergründe des Lachens, und worüber haben sie selbst sich amüsiert? Manfred Geier schreibt eine kurze Geschichte des philosophischen Humors, und er gibt zugleich ... mehr lesen
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Geier, Manfred: Die Brüder Humboldt. Eine Biografie

Cover: Die Brüder Humboldt

Rowohlt Verlag, Reinbek 2009, ISBN 3498025112, Gebunden, 349 Seiten, 19,90 EUR

Mit 16 Bildtafeln. Die Brüder Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835) und Alexander von Humboldt (1769 - 1859) haben Geschichte geschrieben - als Philosoph, Sprachforscher und preußischer Staatsmann der Ältere, als Naturforscher, Schriftsteller und Weltreisender der Jüngere. Jeder leistete auf seinen Gebieten Herausragendes. Vor allem ... mehr lesen
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Geier, Manfred: Aufklärung. Das europäische Projekt

Cover: Aufklärung

Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 349802518X, Gebunden, 416 Seiten, 24,95 EUR

Seit nunmehr dreihundert Jahren findet der Kampf um Aufklärung und Menschenrechte statt. Als Epochenbegriff im engeren Sinne umfasst die europäische Aufklärung nicht zufällig das Jahrhundert zwischen der glorreichen Revolution in England und der großen französischen Revolution. Sie ist eine philosophische und politische ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen