Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Manfred Flügge

Manfred Flügge wurde 1946 geboren. Er wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Romanistik und Geschichte in Münster i.W. und in Lille. Von 1976 bis 1988 war er Dozent an der Freien Universität Berlin. Manfred Flügge lebt als freier Autor in Berlin.

Bücher von Manfred Flügge

Flügge, Manfred: Die Unberührbare. Ein Lebensroman

Cover: Die Unberührbare

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3746613310, Taschenbuch, 155 Seiten, 7,62 EUR

Der Roman erzählt nach Oskar Roehlers Film "Die Unberührbare" die bewegende Geschichte einer Frau, die gegen den Strom und gegen die Zeit lebt. Buch und Film sind inspiriert vom Schicksal der Autorin Gisela Elsner: Die Münchner Schriftstellerin Hanna Flanders ist schön, exzentrisch und einsam. Als nach dem Mauerfall alle Welt jubelt, ist ihr Weltbild ... mehr lesen
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Flügge, Manfred: Figaros Schicksal. Das Leben des Pierre- Augustin Caron de Beaumarchais

Cover: Figaros Schicksal

dtv, München 2001, ISBN 3423242353, Taschenbuch, 260 Seiten, 14,32 EUR

Längst hat er seinen Schöpfer an Bekanntheit überflügelt: Figaro, der gewitzte Strippenzieher aus den Opern von Mozart und Rossini. Manfred Flügge erzählt in der vorliegenden Biografie das abenteuerliche Leben des Figaro-Erfinders Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (1732-1799). "Uhrmacherlehrling wird Erfinder, ... mehr lesen
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Flügge, Manfred: Rettung ohne Retter. oder: Ein Zug aus Theresienstadt

Cover: Rettung ohne Retter

dtv, München 2004, ISBN 342324416X, Taschenbuch, 220 Seiten, 14,50 EUR

Am 5. Februar 1945 fährt ein Zug aus Theresienstadt in die Schweiz. Vorausgegangen war ein Abkommen zwischen Heinrich Himmler und dem Schweizer Politiker Jean-Marie Musy. Weitere Zugaktionen wurden von Hitler persönlich unterbunden. Auf der Grundlage von eigenen Recherchen und Zeugenberichten erzählt Manfred Flügge Vor- und Nachgeschichte ... mehr lesen
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Flügge, Manfred: Heinrich Mann. Eine Biografie

Cover: Heinrich Mann

Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3498020897, Gebunden, 511 Seiten, 24,50 EUR

Er war weit mehr als eine Facette in der Familiensaga der Manns, dem großen deutschen Gegenmythos des 20. Jahrhunderts. Mit Romanen wie "Professor Unrat" und "Der Untertan" hat Heinrich Mann seinem Vaterland den Spiegel vorgehalten - präzise und hellsichtig wie kaum ein anderer Autor seiner Zeit. Zugleich war er als Mensch ... mehr lesen
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Flügge, Manfred: Die vier Leben der Marta Feuchtwanger. Biografie

Cover: Die vier Leben der Marta Feuchtwanger

Aufbau Verlag, Berlin 2008, ISBN 3351026641, Gebunden, 422 Seiten, 24,95 EUR

Wiederholt hat Lion Feuchtwanger versucht, einen Roman über seine Frau zu schreiben; es gelang ihm nicht. Und in der Tat: Marta Feuchtwanger ist eine Herausforderung, ihre Geschichte ist, wie jedes bedeutsame Leben, auch ein Roman ihrer Epoche: Eine Münchner Jüdin, die durch Flucht und Exil zur Weltbürgerin wurde, eine Zeugin eines ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen