Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ludwig Hohl

Ludwig Hohl, 1904 im schweizerischen Netstal geboren, lebte und arbeitete nach Aufenthalten in Frankreich, Österreich und Holland, wo sein Hauptwerk "Die Notizen" entstand, als Schriftsteller mehr als vierzig Jahre in Genf. Ludwig Hohl starb am 3. November 1980 in Genf.

Bücher von Ludwig Hohl

Hohl, Ludwig: Aus der Tiefsee. Paris 1926

Cover: Aus der Tiefsee

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518415883, Gebunden, 340 Seiten, 22,90 EUR

Herausgegeben von Ulrich Stadler. Mitternachtsgesellschaft sollte der Roman heißen, den Ludwig Hohl über das Bohemeleben im Paris der zwanziger Jahre schreiben wollte. Träumer, Trinker, Schnorrer, verkannte Literaten, Künstler, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sich allablich in immer denselben Cafes, Restaurants und Bars am ... mehr lesen
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Hohl, Ludwig: Ludwig Hohl. Alles ist Werk

Cover: Ludwig Hohl

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518415875, Gebunden, 289 Seiten, 24,90 EUR

Herausgegebene von Peter Erismann, Rudolf Probst und Hugo Sarbach. Dieser Band enthält Hohls letzte und unpublizierte Fassung seines Werks "Von den hereinbrechenden Rändern" und versammelt Beiträge von Autoren, die sich seit vielen Jahren mit Hohl beschäftigen, u. a. von Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch. Die zahlreichen, ... mehr lesen
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Hohl, Ludwig: 'Es ist schwer, so ins Dunkel zu reden'. Briefe an Isak Grünberg 1930-1937

Cover: 'Es ist schwer, so ins Dunkel zu reden'

Nimbus Verlag, Wädenswil 2011, ISBN 3907142632, Gebunden, 132 Seiten, 24,80 EUR

Ludwig Hohl gehört zu den markantesten Außenseiterfiguren der Schweizer Literatur im 20. Jahrhundert: Für seine Existenz steht das Bild des Autors, der jahrzehntelang in einem Genfer Kellerzimmer haust und seine Manuskripte an einer Wäscheleine aufhängt. Aus seinen Anfängen hingegen weiß man wenig. Die Pariser Aufzeichnungen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen