Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Karl Schlögel
Schlögel, Karl: Promenade in Jalta und andere Städtebilder.

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200053, Gebunden, 311 Seiten, 20,35 EUR
Der Osten ist noch lange nicht entdeckt. Königsberg und Czernowitz, Lemberg und Odessa, die großen Flüsse und die weiten Räume - Karl Schlögel, Publizist und Professor für Osteuropäische Geschichte, hat über die Welt im Osten, ihre Menschen, ihre Ideen und ihre Geschichte geschrieben. ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Die Mitte liegt ostwärts. Europa im Übergang

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446201556, Gebunden, 254 Seiten, 21,50 EUR
Zwischen dem Fall der Berliner Mauer und den Anschlägen von New York lag nur ein gutes Jahrzehnt trügerischer Ruhe. Karl Schlögels Erkundungen in der Mitte Europas setzen Orientierungszeichen für die Position unseres Kontinents in einer Zeit des Übergangs. Die europäischen Angelegenheiten scheinen ungeordnet, sekundär. ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Petersburg. Das Laboratorium der Moderne 1909-1921

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202358, Gebunden, 702 Seiten, 34,90 EUR
Paris, Wien, Berlin: Diese drei Städte stehen gewöhnlich für die Geburt der Moderne in Europa. Doch es fehlt eine vierte Stadt: St. Petersburg. Auch dort war zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts alles in Bewegung: Utopisten entwarfen ein neues Russland, Künstler suchten nach einem neuen Ausdruck für die Zeit und Bankiers und ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203818, Gebunden, 567 Seiten, 25,90 EUR
Was sagt uns der Grundriss einer amerikanischen Stadt über den amerikanischen Traum? Wie haben Eisenbahn, Auto und Flugzeug unseren Sinn für Distanzen verändert? Auf solche Fragen geben herkömmliche Geschichtsbücher keine Antwort. Karl Schlögel findet sie an überraschenden Stellen: in Fahrplänen und Adressbüchern, ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Marjampole. Oder Europas Wiederkehr aus dem Geist der Städte

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446206701, Gebunden, 317 Seiten, 21,50 EUR
Vergessen Sie Brüssel und Straßburg: der Nabel Europas ist Marjampole. Einmal im Monat treffen Ost und West in Form eines Gebrauchtwagenmarktes in der litauischen Provinzstadt zusammen. Städte wie Marjampole geben Auskunft über das neue Europa: Karl Schlögel hat beobachtet, wie sich seit 1989 ein neuer europäischer ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Planet der Nomaden.

wjs verlag, Berlin 2006, ISBN 3937989161, Gebunden, 144 Seiten, 16,00 EUR
Die ganze Welt scheint in Bewegung geraten zu sein. Derzeit sind 120 bis 150 Millionen Menschen rund um den Globus auf Wanderschaft, und die Bilder der Flüchtlinge von Mellila und Ceuta sind noch deutlich in Erinnerung. Weltweit ist die Frage der Immigration, der Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden zum Anlass heftiger, nicht selten ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Terror und Traum. Moskau 1937

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230815, Gebunden, 811 Seiten, 29,90 EUR
Moskau 1937: Die sowjetische Metropole auf dem Höhepunkt der stalinistischen Diktatur. In einem Orkan der Gewalt geht eine Gesellschaft vollständig zugrunde. Karl Schlögel rekonstruiert Monat für Monat, wie sich der Terror eines Notstandsregimes zum "Großen Terror" steigerte, dem binnen eines Jahres anderthalb Millionen ... mehr lesen
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Schlögel, Karl: Moskau lesen. Verwandlungen einer Metropole. Aktualisierte Neuausgabe

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446236554, Gebunden, 512 Seiten, 25,90 EUR
Mit zahlreichen Fotografien und mit einer beigelegten Karte. Viele Jahre bevor der Eiserne Vorhang fiel, hat Karl Schlögel Moskau erkundet. Auf langen Spaziergängen lernte er, die Eigenarten der Stadtviertel zu verstehen und in den Fassaden der Häuser zu lesen. 1984 präsentierte er zum ersten Mal ein Moskau, das der Westen so noch ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





