Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl August Böttiger

Karl August Böttiger (1760-1835) stammte aus dem Vogtland und studierte seit 1778 in Leipzig. Er arbeitete dann als Hofmeister in Dresden, als Rektor in Schulen in Guben und Bautzen, bis er durch Vermittlung Herders 1791 nach Weimar kam, wo er bis 1804 als Rektor des Gymnasiums und Oberkonsistorialrat wirkte. Zuletzt leitete er in Dresden eine Ausbildungsstätte junger Edelleute. Böttiger war neben seiner Lehr- und Erziehungstätigkeit vielseitig aktiv. Hervorzuheben sind sein umfangreicher Briefwechsel, vor allem aber seine journalistische Tätigkeit. So gab er von 1794 bis 1808 den "Neuen Teutschen Merkur" heraus, wirkte an anderen Zeitschriften mit und sammelte in Weimar Material über Gespräche mit Persönlichkeiten des geistigen Lebens der Stadt. Veröffentlichungen, die zu seinen Lebzeiten darauf beruhten, haben ihm aber viel Ärger eingebracht, da die von ihm beschriebenen Personen - von Goethe bis Schelling, von Herder bis Hegel - mit seiner Darstellung zumeist nicht einverstanden waren.

Bücher von Karl August Böttiger

Böttiger, Karl August: Briefwechsel mit Auguste Duvau. Mit einem Anhang der Briefe Auguste Duvaus an Karl Ludwig von Knebel

Cover: Briefwechsel mit Auguste Duvau

Akademie Verlag, Berlin 2004, ISBN 3050037954, Gebunden, 414 Seiten, 49,80 EUR

Ausgewählte Briefwechsel aus dem Nachlass von Karl August Böttiger, herausgegeben von Klaus Gerlach und Rene Sternke. Karl August Böttiger tritt uns in seinem Briefwechsel mit Auguste Duvau als Freund und Lehrer eines jungen französischen Emigranten und als Vermittler im deutsch-französischen Kulturaustausch entgegen. Als der ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen