Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karin Hellwig

Karin Hellwig studierte Kunstgeschichte, Romanistik und Bibliothekswissenschaften in München und Berlin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.

Bücher von Karin Hellwig

Hellwig, Karin: Von der Vita zur Künstlerbiografie.

Cover: Von der Vita zur Künstlerbiografie

Akademie Verlag, Berlin 2005, ISBN 3050041730, Gebunden, 206 Seiten, 49,80 EUR

Mit vier schwarz-weiß Abbildungen. Künstlerbiografien sind seit jeher eine beliebte Darstellungsform der Kunstgeschichte. Eine Untersuchung der Genese dieser Textgattung fehlte jedoch bislang. Nahezu zweihundert Jahre waren die in der Tradition Vasaris entstandenen Viten vorherrschend. Nach 1700 wandten sich von dieser Frühform der ... mehr lesen
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Hellwig, Karin / Zeitler, Kurt: El Greco kommentiert den Wettstreit der Künste. Eine Zeichnung in der Staatlichen Graphischen Sammlung München

Cover: El Greco kommentiert den Wettstreit der Künste

Deutscher Kunstverlag, München 2006, ISBN 3422066403, Kartoniert, 80 Seiten, 12,90 EUR

Zu den herausragenden Werken in der Staatlichen Graphischen Sammlung München zählt eine um 1570 entstandene großformatige Zeichnung von El Greco. Das Blatt war bereits im 18. Jahrhundert in der Schausammlung Kurfürst Carl Theodors in Mannheim, wurde aber erst 1929 als eine Arbeit des Künstlers erkannt. Damals stellte sich auch ... mehr lesen
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Hellwig, Karin: Die Reise Ottoheinrichs von der Pfalz durch Spanien und Portugal 1519/20 im Spiegel des Reisetagebuchs von Johann Maria Warschitz.

Cover: Die Reise Ottoheinrichs von der Pfalz durch Spanien und Portugal 1519/20 im Spiegel des Reisetagebuchs von Johann Maria Warschitz

Manutius Verlag, Heidelberg 2011, ISBN 393487780X, Gebunden, 176 Seiten, 38,00 EUR

Der junge Ottheinrich von der Pfalz, einer der bedeutendsten deutschen Kunstsammler und Bibliophilen der Renaissance, begab sich im Winter 1519/20 auf eine dreimonatige Reise durch Spanien und Portugal. Zu seinem Gefolge gehörte der sprach- und landeskundige Sekretär Johann Maria Warschitz, der ein Memorial der Fahrt verfasste. Mit diesem ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen