Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Juan Rulfo

Juan Rulfo, geboren 1917 in einem kleinen Ort in der Provinz Jalisco (Mexiko), gestorben 1986 in Mexiko-Stadt. 1953 veröffentlichte er den Erzählungsband El llano en llamas (dt. Der Llano in Flammen, zuerst 1964). 1953/54 erhielt er ein Stipendium der Rockefeller Stiftung und konnte sich ausschließlich seinen literarischen Arbeiten widmen. 1955 veröffentlichte er seinen Roman Pedro Paramo (dt. Pedro Paramo, zuerst 1958). Später arbeitete Rulfo für das Fernsehen und seit 1962 im Instituto Nacional Indigenista (Nationales Institut für Indigena-Fragen). Ausgedehnte Reisen führten ihn durch Lateinamerika und Europa, insgesamt auch dreimal nach Deutschland, wo seine Besuche große Beachtung fanden. Juan Rulfo erhielt 1980 den Mexikanischen Nationalpreis für Literatur und 1983 den spanischen "Premio Principe de Asturias".

Bücher von Juan Rulfo

Rulfo, Juan: Mexiko - wunderbare Wirklichkeit.

Cover: Mexiko - wunderbare Wirklichkeit

Benteli Verlag, Bern 2002, ISBN 3716512796, Gebunden, 223 Seiten, 65,00 EUR

Als Schriftsteller ist Juan Rulfo weltweit bekannt. Dass er über einen Zeitraum von 10 Jahren auch fotografierte - nämlich auf seinen Reisen ins Innere Mexikos, die er als Handlungsreisender zu unternehmen hatte - ist weit weniger bekannt. Es ist ein in sich geschlossenes fotografisches Werk , was auf diesen Reisen entstand. Rulfo fotografierte ... mehr lesen
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Rulfo, Juan: Wind in den Bergen. Liebesbriefe an Clara

Cover: Wind in den Bergen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518413694, Gebunden, 322 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Spanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Susanne Lange. Mit 18 Fotografien. "Wind in den Bergen", so nennt der junge Schriftsteller Juan Rulfo das 16jährige Mädchen, in das er sich mit der Hoffnung und Heftigkeit des einsamen Wanderers verliebt, der endlich das Ziel gefunden hat. Doch ein Stück Weg muß ... mehr lesen
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Rulfo, Juan: Pedro Paramo. Roman

Cover: Pedro Paramo

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230661, Gebunden, 175 Seiten, 17,90 EUR

Neu aus dem Spanischen übersetzt von Dagmar Ploetz. Mit einer Nachbemerkung des Autors und einem Nachwort von Gabriel Garcia Marquez. Comala ist ein wüster Steinhaufen inmitten einer sonnenverbrannten Einöde Mexikos. Die einen arbeiten sich zu Tode, um überleben zu können, die anderen beuten das Volk aus, betrügen, unterdrücken ... mehr lesen
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Rulfo, Juan: Pedro Paramo. 4 CDs gelesen von Urs Widmer

Cover: Pedro Paramo

Christoph Merian Verlag, Basel 2009, ISBN 3856164200, CD, 29,90 EUR

4 CDs mit 285 Minuten Laufzeit. Comala ist ein wüster Steinhaufen inmitten einer sonnenverbrannten Einöde. Die einen arbeiten sich zu Tode, um überleben zu können, die anderen beuten das Volk aus, betrügen, unterdrücken und morden. Pedro Paramo, Großgrundbesitzer und Dorftyrann, hat in dem heruntergekommenen Dorf ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen