Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

John Rawls

John Rawls, 1921 - 2002, war Professor für Philosophie an der Harvard University. Sein wichtigstes Buch war die "Theorie der Gerechtigkeit".

Bücher von John Rawls

Rawls, John: Eine Theorie der Gerechtigkeit.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518278711, Kartoniert, 674 Seiten, 17,79 EUR

11. Auflage. "Jeder Mensch", schreibt Rawls, "besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben weden kann. Daher sind in einer gerechten Gesellschaft die auf der Gerechtigkeit beruhenden Rechte kein Gegenstand politischer Verhandlungen oder sozialer Interessenabwägungen." ... mehr lesen
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Rawls, John: Geschichte der Moralphilosophie. Hume, Leibnitz, Kant, Hegel

Cover: Geschichte der Moralphilosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518583565, Gebunden, 486 Seiten, 39,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Endlich liegt nun das Manuskript, das als Mitschrift unter der Hand zirkulierte und einen fast mythischen Ruf hatte, als Buch vor: John Rawls' Geschichte der Moralphilosophie vereinigt seine Vorlesungen an der Harvard University, durch deren Schule eine ganze Generation amerikanischer wie kontinentaler ... mehr lesen
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Rawls, John: Das Recht der Völker.

Cover: Das Recht der Völker

Walter de Gruyter Verlag, Berlin - New York 2002, ISBN 3110169355, Kartoniert, 285 Seiten, 24,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Wilfried Hinsch. Welche Bedingungen lassen Völker gerecht und friedlich zusammenleben? Unter welchen Umständen sind Kriege gerechtfertigt? Welche Leitlinien müssen gegeben sein für Organisationen, die eine gerechte Gesellschaft von Völkern mit gleichen Rechten herzustellen vermögen. In acht Grundsätzen ... mehr lesen
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Rawls, John: Gerechtigkeit als Fairness. Ein Neuentwurf

Cover: Gerechtigkeit als Fairness

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518583662, Gebunden, 320 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Joachim Schulte. 32 Jahre nach der Veröffentlichung seines fulminanten vertragsrechtlichen Gedankenexperiments, "Eine Theorie der Gerechtigkeit", erscheint nun der Neuentwurf, in dem Rawls auf Einwände und Fragen seiner Kritiker reagiert. Er wendet sich darin vor allem dem Begriff der "Justice as Fairness" zu und präsentiert ... mehr lesen
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Rawls, John: Geschichte der politischen Philosophie.

Cover: Geschichte der politischen Philosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518585088, Gebunden, 700 Seiten, 38,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von J. Schulte. Seit Mitte der 1960er Jahre bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1995 hat John Rawls an der Harvard University regelmäßig eine Lehrveranstaltung mit dem Titel "Politische Philosophie der Neuzeit" angeboten. Diese hat Rawls dazu genutzt, seine eigenen theoretischen Entwürfe zu diskutieren, ... mehr lesen
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Rawls, John: Über Sünde, Glaube und Religion.

Cover: Über Sünde, Glaube und Religion

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518585452, Gebunden, 344 Seiten, 26,80 EUR

Aus dem Amerikanischen von Sebastian Schwark. Mit einem Nachwort von Jürgen Habermas und Kommentaren von Thomas Nagel, Joshua Cohen und Robert M. Adams. John Rawls hat sich in keinem seiner publizierten Werke systematisch mit Fragen der Religion auseinandergesetzt und auch darüber, wie er es persönlich mit dem Glauben hält, stets ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen