Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

John Banville

John Banville, geboren 1945 in Wexford, Irland, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen irischen Autoren. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Banville lebt und arbeitet in Dublin.

Bücher von John Banville

Banville, John: Geister. Roman

Cover: Geister

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2000, ISBN 346202874X, Gebunden, 336 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Englischen von Christa Schuenke. Auf einer einsamen Insel in der irischen See hat er Unterschlupf gefunden. Wegen Mordes saß er im Gefängnis und ist nun nach zehn Jahren begnadigt. Er ist ein Kunstexperte und arbeitet als Ghostwriter für den einst renommierten Kunsthistoriker Kreutznaer, der an einem großen Werk über ... mehr lesen
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Banville, John: Newtons Brief. Ein Zwischenspiel

Cover: Newtons Brief

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3596135990, Taschenbuch, 96 Seiten, 6,90 EUR

Aus dem Englischen von Bernhard Robben. Ein charmant verwahrlostes Cottage in Südirland und ein Historiker, der hofft, hier sein Buch über Isaac Newton beenden zu können. Doch je länger der Sommer dauert, umso mehr fühlt er sich in seiner Abgeschiedenheit durch die Mitglieder einer enigmatischen Familie irritiert, deren Wirklichkeit ... mehr lesen
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Banville, John: Sonnenfinsternis. Roman

Cover: Sonnenfinsternis

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2002, ISBN 346203135X, Gebunden, 302 Seiten, 21,90 EUR

Aus dem Englischen von Christa Schuenke. In einem assoziationsreichen Monolog spricht der einst große Schauspieler Alexander Cleave von sich, seinen Rollen auf der Bühne und im Leben, von den Schatten, die ihn heimsuchen und seine Welt verdunkeln wie der Mond die Sonne bei der Sonnenfinsternis. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere, mit ... mehr lesen
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Banville, John: Caliban. Roman

Cover: Caliban

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2004, ISBN 3462033646, Gebunden, 378 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Englischen von Christa Schuenke. Wie der düstere, grobe Caliban in Shakespeares "Sturm" ist Axel Vander ein eher rüder Zeitgenosse. Als bedeutender Literaturwissenschaftler und Verfasser großer Werke über Nietzsche verbringt er seinen Lebensabend in Kalifornien. Überraschend trifft ein Brief aus Europa ein, in dem die ... mehr lesen
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Banville, John: Die See. Roman

Cover: Die See

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 346203717X, Gebunden, 219 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Englischen von Christa Schuenke. Alles hängt miteinander zusammen. Anna und der Kunsthistoriker Max sind glücklich verheiratet, als sie erfahren, dass Anna unheilbar an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange leben wird. Nach ihrem Tod flüchtet Max ans Meer, in den Ort, in dem er als Kind aufregende Sommer verlebte. Damals ... mehr lesen
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Banville, John: Unendlichkeiten. Roman

Cover: Unendlichkeiten

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2011, ISBN 346204379X, Gebunden, 319 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Christa Schuenke. Ein langer Sommertag in einem Herrenhaus in Irland: Adam Godley liegt im Sterben, Grund genug für seinen Sohn Adam jun. und seine Tochter Petra, Ressentiments über Bord zu werfen und ihren Vater und ihre erheblich jüngere Mutter Ursula noch einmal zu besuchen. Was die Godleys nicht wissen: Ihr Familientreffen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen