Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Jochen Hörisch
Hörisch, Jochen: Ende der Vorstellung. Die Poesie der Medien

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518121154, Taschenbuch, 292 Seiten, 12,68 EUR
Hörisch, Jochen: Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821841958, Gebunden, 443 Seiten, 29,65 EUR
Hörisch, Jochen: Es gibt (k)ein richtiges Leben im falschen.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414917, Gebunden, 103 Seiten, 15,00 EUR
In einer Bibliothek, deren Bücher der Frage nach dem guten, dem vielleicht richtigen Leben nachgehen, darf Adornos berühmter Satz als Behauptung nicht ununtersucht bleiben. Wie kann man überhaupt ein falsches von einem richtigen Leben unterscheiden? Von welcher Seite aus betrachtet ist ein Leben falsch oder richtig? Aus der Perspektive ... mehr lesen
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Hörisch, Jochen: Gott, Geld, Medien. Studien zur Medialität der Welt

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123637, Taschenbuch, 239 Seiten, 10,00 EUR
Am 11. September 2001 wurden mit terroristischer Überdeutlichkeit drei weit voneinander entfernt scheinende Sphären aufeinander bezogen: Im Namen Gottes wurde das hochsymbolische Zentrum des internationalen Geldverkehrs medientauglich in Schutt und Asche gelegt. Gott, Geld und Medien stehen aber nicht erst seit diesem Terrorakt in einem intimen ... mehr lesen
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Hörisch, Jochen: Theorie-Apotheke. Eine Handreichung zu den humanwissenschaftlichen Theorien der letzten fünfzig Jahre, einschließlich ihrer Risiken und Nebenwirkungen

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3821845309, Gebunden, 318 Seiten, 28,50 EUR
Analytische Philosophie, Dekonstruktion, Strukturalismus, Iconic turn, System-, Diskurs- und Simulationstheorie: Ja, wer heute die Tempel oder die Rostlauben der früher so genannten Geisteswissenschaften betritt, der hat es nicht leicht. Ein verwirrendes Angebot von Ansätzen, Methoden, Theorie-Designs, Trends und Moden stellt ihm die Freiheit, ... mehr lesen
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Hörisch, Jochen: Die ungeliebte Universität. Rettet die Alma mater!

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446208054, Kartoniert, 144 Seiten, 14,90 EUR
Das Gejammer über die Universitäten nimmt kein Ende - aber warum passiert nichts? Keiner scheint die Universität zu lieben: die Politiker nicht, weil sie Geld kostet, die Professoren nicht, weil das Ideal freier Forschung und Lehre nicht mehr aufrechterhalten wird, und die Studenten nicht, weil sie die angeblich schönsten Jahre ... mehr lesen
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Hörisch, Jochen: Das Wissen der Literatur.

Wilhelm Fink Verlag, München 2007, ISBN 3770545206, Gebunden, 236 Seiten, 22,90 EUR
Dichter wollen entweder belehren oder erfreuen. So lautet die berühmte Formulierung von Horaz (aut prodesse aut delectare volunt poetae). Sie wollen und können beides. So lautet die Leitthese des Buches 'Das Wissen der Literatur', das der Mannheimer Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch im Jahr der Geisteswissenschaften ... mehr lesen
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Hörisch, Jochen: Bedeutsamkeit. Über den Zusammenhang von Zeit, Sinn und Medien

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446233296, Kartoniert, 416 Seiten, 24,90 EUR
Menschen suchen hinter den Dingen, die sie umgeben, und den Ereignissen, in die sie verstrickt sind, eine Bedeutung. Die Fähigkeit, Sinn und Bedeutung zu erschließen, steht am Anfang jeder Kultur. Jochen Hörischs große Studie über den Zusammenhang von Zeitlichkeit und Bedeutsamkeit handelt von den Ursprüngen und fundamentalen ... mehr lesen
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Hörisch, Jochen: Tauschen, sprechen, begehren. Eine Kritik der unreinen Vernunft

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446230726, Kartoniert, 367 Seiten, 21,90 EUR
Es gibt drei Herausforderungen, für die Gesellschaften immer eine Lösung finden müssen: wie sie den Austausch von Waren organisieren, wie Kommunikation abläuft, und nach welchen Regeln sie erotische Beziehungen eingehen. Die Praxis des Sprechens, Tauschens und Begehrens verbindet daher die Menschen über alle Unterschiede hinweg. ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





