Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Jan Philipp Reemtsma
Reemtsma, Jan Philipp: Stimmen aus dem vorigen Jahrhundert. Hörbilder

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3608932305, Gebunden, 160 Seiten, 17,38 EUR
"Uns kommt nur noch die Komödie bei. Unsere Welt hat ebenso zur Groteske geführt wie zur Atombombe." Dieses Wort Friedrich Dürrenmatts könnte über einigen dieser sechs Textarrangements stehen, die Jan Philipp Reemtsma aus dokumentarischem, nur zum Teil veröffentlichten Material verdichtet hat. ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Wie hätte ich mich verhalten?. Und andere nicht nur deutsche Fragen
C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3406473989, Gebunden, 217 Seiten, 19,90 EUR
Jan Philipp Reemtsma hat in den vergangenen Jahren wiederholt zu aktuellen Kontroversen öffentlich Stellung genommen. Dabei ging es oft um Fragen, die uns Deutsche besonders angehen, deshalb aber nicht nur "deutsche Fragen" sind. Dieses Buch versammelt die wichtigsten Beiträge Reemtsmas zum Verhältnis von Gewissen und Geschichte, ... mehr lesen
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Hassemer, Winfried / Reemtsma, Jan Philipp: Verbrechensopfer. Gesetz und Gerechtigkeit

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406495656, Gebunden, 232 Seiten, 9,90 EUR
Lange Zeit stand der Täter im Vordergrund aller kriminalpolitischen und strafrechtlichen Bemühungen um eine angemessene Antwort auf Verbrechen und ihre Folgen. Das Verbrechensopfer selbst hingegen, dessen Anspruch auf Gerechtigkeit der Staat im Namen des Gewaltverbots gleichsam "enteignet" und in die eigene Hand nimmt, trat an den ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug. Unzeitgemäßes über Krieg und Tod

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406494277, Paperback, 240 Seiten, 14,90 EUR
Die Gewalt in der Geschichte der Menschheit wiederholt sich nicht einfach und ist auch nie völlig neu. Sie ist von den archaischen Anfängen der Kultur bis zum Zivilisationsbruch des Holocaust - und darüber hinaus - ein Wegbegleiter des Menschen geblieben. Jan Philipp Reemtsma zeigt in diesem Buch anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche ... mehr lesen
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Kraushaar, Wolfgang / Reemtsma, Jan Philipp / Wieland, Karin: Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF.

Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096546, Kartoniert, 143 Seiten, 12,00 EUR
Mit drei Essays: Wolfgang Kraushaar - "Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf". Karin Wieland - "a.". Jan Philipp Reemtsma - "Was heißt 'die Geschichte der RAF verstehen'?"
Der "idealisierte Rebell" und der "Dandy des Bösen" - beide sind unzweifelhaft Schlüsselfiguren gewesen. ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Folter im Rechtsstaat?.

Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096554, Kartoniert, 154 Seiten, 12,00 EUR
Ist unter bestimmten Bedingungen Folter in einem modernen Rechtsstaat legitimierbar? Diese Frage wurde nach dem 11. September 2001 in den USA aufgeworfen: Wäre Folter für den Fall, dass durch ihren Einsatz ein Terroranschlag mit tausenden von Toten verhindert werden könnte, nicht ein zulässiges, vielleicht notwendiges Mittel? ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Das unaufhebbare Nichtbescheidwissen der Mehrheit. Sechs Reden über Literatur und Kunst

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406537243, Gebunden, 170 Seiten, 19,90 EUR
Warum studiert, warum lehrt man Literaturwissenschaften? Welche Bedeutung haben Literatur und Kunst für die Gesellschaft? Wieviel Tradition braucht das Theater und wie wenig Experiment ist bekömmlich? Wie soll man Klassiker inszenieren? Um solche Fragen kreist das neue Buch von Jan Philipp Reemtsma, das sechs Texte versammelt, denen allen ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Über Arno Schmidt. Vermessungen eines poetischen Terrains

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518417622, Gebunden, 293 Seiten, 22,80 EUR
"Man kann Bücher leider nur einmal zum ersten Mal lesen. Die großen Autoren entschädigen für diese traurige Einmaligkeit dadurch, daß ihre Bücher bei der zweiten und dritten Lektüre sich erst wirklich entfalten."In zwölf Annäherungen aus höchst unterschiedlichen Richtungen erkundet Jan Philipp ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Lessing in Hamburg. 1766 - 1770

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406556957, Kartoniert, 109 Seiten, 12,00 EUR
Jan Philipp Reemtsma über Lessing: "Er kam in Begleitung einer der aufregendsten Frauen, die je eine Bühne betreten haben,und sie machte auch entsprechend Furore". In Hamburg noch nicht so sehr, aber dann in Berlin und überall: Minna von Barnhelm. Als er abreiste, hatte er die Liebe seines Lebens kennengelernt. Dazwischen liegen ... mehr lesen
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Reemtsma, Jan Philipp: Vertrauen und Gewalt. Versuch über eine besondere Konstellation der Moderne

Hamburger Edition, Hamburg 2008, ISBN 3936096899, Gebunden, 576 Seiten, 30,00 EUR
Warum sich die Soziologie mit den Phänomenen der Gewalt so schwer tut, ist eine der zentralen Fragen, mit denen sich das vorliegende Buch beschäftigt. In seiner Studie analysiert Jan Philipp Reemtsma zunächst, was Vertrauen und vor allem Vertrauen in die Moderne heißt - und in welcher Weise dieses Vertrauen an die besonderen ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
.: Die EU in der Krise
Herausgegeben von der Forschungsgruppe "Staatsprojekt Europa". Der europäische Integrationsprozess wird ...
Patricia Görg: Handbuch der Erfolglosen
Das Jahr, in dem der deutsche Ausstieg vom Ausstieg aus dem Atomausstieg beschlossen wurde, der Euro gerettet werden ...
Archiv: Bücherschauen
Streng nach Märchenlogik
22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





