Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ioanna Karystiani

Ioanna Karystiani wurde 1952 auf Kreta geboren. Nach dem Jurastudium machte sie sich als Cartoonistin und Drehbuchautorin einen Namen. Die Frauen von Andros war ihr erster Roman und wurde sofort zu einem großen Erfolg. Er war monatelang auf der griechischen Bestsellerliste, wurde 1998 mit dem griechischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet und für den Aristeion-Preis nominiert. Karystiani lebt in Athen und auf Andros.

Bücher von Ioanna Karystiani

Karystiani, Ioanna: Die Frauen von Andros. Roman

Cover: Die Frauen von Andros

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412299, Gebunden, 293 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Neugriechischen von Norbert Hauser. Andros in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts: Seit alters her ist die Kykladeninsel Heimat bedeutender Reederfamilien. Die Männer beherrschen als Seefahrer die Weltmeere, und die "ewige Liebe zum Meer" zieht sie immer wieder hinaus. An Land zurück bleiben die Frauen mit ihren Erinnerungen und ... mehr lesen
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Karystiani, Ioanna: Schattenhochzeit. Roman

Cover: Schattenhochzeit

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414720, Gebunden, 392 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Griechischen übertragen von Michaela Prinzinger. Kyriakos Roussias, angesehener Genforscher in den USA, kehrt nach fast dreißig Jahren erstmals nach Kreta, an den Ort seiner Kindheit zurück, und steht damit unwissentlich in einer in der Familie langwährenden Tradition der Blutrache: Die Reihe ist an ihm, den Tod seines Vaters ... mehr lesen
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Karystiani, Ioanna: Die Augen des Meeres. Roman

Cover: Die Augen des Meeres

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518421042, Gebunden, 309 Seiten, 22,80 EUR

Aus dem Griechischen von Michaela Prinzinger. Dimitris Avgustis fährt seit sechzig Jahren zur See. Die Weltmeere kennt er in- und auswendig, und um seine Mannschaft zu befehligen, genügt ein strenger Blick. Das Meer hält ihn gefangen: Seit mehr als zwölf Jahren hat er kein Land mehr betreten, und trotz seines Alters weigert er sich ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen