Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.13 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ilse Helbich

Ilse Helbich, geboren 1923, aufgewachsen in Wien, promovierte in Germanistik und war in Verlagen tätig. Als Publizistin und Übersetzerin arbeitete sie unter anderem über die Familie Wittgenstein. Sie schrieb zahlreiche Radio-Collagen, unter anderem für "Diagonal". Seit 1985 lebt sie im Kamptal und Wien. 2003 erschien ihr erster Roman, "Schwalbenschrift", 2004 die Erzählung "Die alten Tage".

Bücher von Ilse Helbich

Helbich, Ilse: Iststand. Sieben Erzählungen aus dem späten Leben

Cover: Iststand

Löcker Verlag, Wien 2007, ISBN 3854094612, Kartoniert, 160 Seiten, 16,80 EUR

"Iststand", Erzählungstitel und zugleich Überbegriff für eine Reihe von Geschichten, die Ilse Helbichs Themen ausbreiten: das Alter und die Jugend, die Gräben zwischen diesen von Einsamkeit geprägten Lebenswelten, der leise abgeklärte Humor der Alten, ihre Selbstbehauptung, ihre Macht auf der einen Seite, das ... mehr lesen
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Helbich, Ilse: Fremde. Erzählungen

Cover: Fremde

Droschl Verlag, Graz 2010, ISBN 3854207743, Gebunden, 136 Seiten, 18,00 EUR

Ilse Helbich hat mit Fremde einen Erzählungsband geschrieben, der mit dem Blick der 87-Jährigen die Fremde, aber auch das Fremde vermisst: es sind Geschichten, die zusammengenommen die Stationen eines Lebens abtasten, ohne wirklich autobiographisch zu sein. Rätsel und Traumata der Kindheit, beängstigende Begebenheiten auf dem Weg ... mehr lesen
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Helbich, Ilse: Grenzland Zwischenland. Erkundungen

Cover: Grenzland Zwischenland

Droschl Verlag, Graz 2012, ISBN 3854207964, Gebunden, 128 Seiten, 18,00 EUR

Die fast 90-jährige Ilse Helbich gewährt in ihrem neuen Buch einerseits Einblicke in die Werkstatt der Schriftstellerin, in das Arbeiten der Sätze und Gedanken, andererseits in den Alltag eines Menschen, der mit den Behinderungen und den besonderen Umständen des hohen Alters konfrontiert ist. Unnachahmlich ist die innere Heiterkeit dieser Aufzeichnungen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen