Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Helga Hirsch

Helga Hirsch studierte Germanistik und Politologie in Berlin und arbeitet seit 1985 als freie Journalistin, unter anderem für den Westdeutschen Rundfunk und die F.A.Z. 1988 bis 1994 war sie Korrespondentin der Zeit in Warschau. 1998 erschien ihr erstes Buch, "Die Rache der Opfer".

Bücher von Helga Hirsch

Hirsch, Helga: Ich habe keine Schuhe nicht. Geschichten von Menschen zwischen Oder und Weichsel

Cover: Ich habe keine Schuhe nicht

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3455093604, Gebunden, 207 Seiten, 17,90 EUR

Teodor Müller stammt aus einer deutschen Fabrikantenfamilie in einem Städtchen mitten in Polen. Im Krieg arbeitet er mit der polnischen Untergrundarmee zusammen und wird dafür von der Gestapo eingesperrt. Nach 1945 sitzt er in einem polnischen Lager, weil er Deutscher ist. Wer war Müller in diesen wirren Zeiten? Ein Schindler, der ... mehr lesen
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Hirsch, Helga: Schweres Gepäck. Flucht und Vertreibung als Lebensthema

Cover: Schweres Gepäck

Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2004, ISBN 3896840428, Kartoniert, 257 Seiten, 14,00 EUR

Flucht und Vertreibung hinterlassen Spuren. Fast 60 Jahre nach Kriegsende suchen Kinder von Vertriebenen nach Antworten: Wer bin ich? Woher komme ich? Welche Erfahrungen der Eltern und Großeltern haben meine Familiengeschichte geprägt? Helga Hirsch begleitet Menschen der zweiten Generation von Vertriebenen auf der Suche nach ihren biografischen ... mehr lesen
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Hirsch, Helga: Entwurzelt. Vom Verlust der Heimat zwischen Oder und Bug

Cover: Entwurzelt

Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2007, ISBN 3896840657, Gebunden, 300 Seiten, 20,00 EUR

Mit Fotos und Karten. Helga Hirsch erzählt die Geschichten von Menschen, die auf erzwungene, oft dramatische Weise ihre Heimat verloren haben. Vor dem Zweiten Weltkrieg leben Polen, Ukrainer, Deutsche und Juden noch gemeinsam in ihren Dörfern und Städten zwischen Oder und Bug. Doch hinter ... mehr lesen
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Engelking, Barbara / Hirsch, Helga: Unbequeme Wahrheiten. Polen und sein Verhältnis zu den Juden

Cover: Unbequeme Wahrheiten

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518125613, Kartoniert, 309 Seiten, 12,00 EUR

Kein anderes Thema hat das Selbstbild der Polen nach 1989 so erschüttert wie ihr Verhältnis zu den Juden. Sie sahen sich als Helfer und Retter, aus keiner anderen Nation wurden in Yad Vashem so viele Menschen als "Gerechte unter den Völkern" geehrt. Doch spätestens seit der Debatte über das Massaker von Jedwabne steht ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen