Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hari Kunzru

Hari Kunzru wurde 1969 als Sohn einer Engländerin und eines Inders geboren und wuchs in Essex auf. Er studierte Englisch in Oxford und erwarb einen MA in Philosophie und Literatur an der Warwick University. Heute lebt Kunzru in London, schreibt für zahlreiche Zeitungen und Magazine wie "The Economist", "The Guardian", "London Review of Books" und ist Redakteur des online-Kulturmagazins "Mute". Er hat mehrere Erzählbände und Romane veröffentlicht.

Bücher von Hari Kunzru

Kunzru, Hari: Die Wandlungen des Pran Nath. Roman

Cover: Die Wandlungen des Pran Nath

Karl Blessing Verlag, München 2002, ISBN 3896671952, Gebunden, 508 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Benjamin Schwarz. In Agra führt der fünfzehnjährige Pran Nath 1981 ein angenehmes Leben. Seine Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, sein Vater ist selten zu Hause, und Pran Nath wächst vollig frei auf. Bei der Dienerschaft hat er es sich mit allen verscherzt, die Gerüchte über seine Herkunft verstummen ... mehr lesen
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Kunzru, Hari: Revolution. Roman

Cover: Revolution

Karl Blessing Verlag, München 2008, ISBN 389667384X, Gebunden, 416 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller. In der flirrenden Mittagshitze eines kleinen Dorfes in Südfrankreich wird Michael Frame von seiner Vergangenheit eingeholt: In einer Passantin glaubt er Anna wiederzuerkennen, seine Geliebte und Genossin aus der Londoner militanten Szene der 1960er und 1970er Jahre - vermeintlich ums Leben gekommen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen