Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Rudolf Hilty

Hans Rudolf Hilty wurde 1925 in St. Gallen geboren, wuchs auch in dieser Stadt auf, besuchte die Kantonsschule und studierte später in Zürich und Basel. Hernach arbeitete er in seiner Vaterstadt als Hilfslehrer an seiner ehemaligen Kantonsschule, gründete 1951 mit "hortulus"eine Zeitschrift für neue Dichtung und schloss ein Jahr später seine Studien ab. Ab dieser Zeit begann er als freier Publizist (Schriftsteller, Journalist, Herausgeber und Übersetzer) zu arbeiten. Es kam zu längeren Aufenthalten in Paris, später auch zu einem Aufenthalt in Israel.
Nachdem er Mitglied des Preisgerichtes für den Meersburger Droste-Preis geworden war, gründete er 1959 "Die Quadrat-Bücher". 1964 gab er diese Herausgebertätigkeit auf und übersiedelte in die Region Zürich, wo er etliche Jahre als Kulturredaktor der sozialdemokratischen Zeitung "Volksrecht" und später der "AZ" wirkte. Nach Aufenthalten in Algerien und Rumänien wurde er 1972 wieder freier Publizist, übersiedelte 1982 nach Jona bei Rapperswil und erhielt 1986 den Kulturpreis der Stadt St. Gallen. Hans Rudolf Hilty starb nach längerer Krankheit im Jahre 1994.

Bücher von Hans Rudolf Hilty

Hilty, Hans Rudolf: Lob der schwarzen Schafe. Gedichte

Cover: Lob der schwarzen Schafe

Orte Verlag, Zelg-Wolfhalden 2003, ISBN 385830123X, Paperback, 65 Seiten, 19,00 EUR

Limitiert, numeriert, signiert. Herausgegeben von Werner Bucher und Ueli Schenker. Hans Rudolf Hilty war nicht nur der innovative Herausgeber des "hortulus" und der "Quadratbücher", auch seine Gedichte und seine Kolumnen, die er für die vor ihm verstorbene Zürcher AZ schrieb, werden bleiben. Elegant, bissig, zeitkritisch kommen seine ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen