Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Gabriele Wohmann
Wohmann, Gabriele: Frauen machens am späten Nachmittag. Sommergeschichten
Pendo Verlag, Zürich - München 2000, ISBN 3858423688, gebunden, 271 Seiten, 15,24 EUR
Sommer, die schönste Jahreszeit: Die ungewohnten Temperaturen treiben ihre Figuren zu Enthüllungen, und das nicht nur auf körperlicher Ebene. Schutzmechanismen und Rücksichten schmelzen dahin, und in gewisser Weise befinden sich alle in einem Ausnahmezustand. Die ehrgeizige Professorin, die durch den Unkraut jätenden Studenten völlig aus dem Konzept ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Schwestern. Erzählungen

Piper Verlag, München 1999, ISBN 3492041647, Gebunden, 229 Seiten, 19,43 EUR
Diese Schwestern sind eitel, geschwätzig, spitzfindig und neidisch, und doch vereint sie die immer gleiche Sorge um ein unbeschwertes Verhältnis und die heimliche Befürchtung, am Ende doch zu kurz zu kommen. Ironisch, boshaft und geistreich seziert Gabriele Wohmann, die "Virtuosin der Nabelschau", die Gefühle und Gedanken unter Schwestern. ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Das Hallenbad. Roman

Piper Verlag, München 2000, ISBN 3492042589, Gebunden, 160 Seiten, 15,24 EUR
Das Leben ist unheimlich. Oder jedenfalls die Menschen darin. Vielleicht ist das der Grund dafür, warum Mona sich lieber ihre eigene Welt erfindet und den wirklichen Schauplatz Erde so gut es geht vermeidet. Ob sie selbst an ihre Erfindungen glaubt, weiß niemand so genau. Aber sie sind schön und erzählen von dem komischen Ort namens Hoffnung und ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Abschied von der Schwester.

Pendo Verlag, Zürich 2001, ISBN 3858423963, Gebunden, 217 Seiten, 15,24 EUR
Sensibilität und Authentizität prägen die neuen Texte von Gabriele Wohmann, in denen sich die Autorin mit der Krankheit der Schwester auseinandersetzt. ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Schön und gut. Roman

Piper Verlag, München 2002, ISBN 3492043992, Gebunden, 222 Seiten, 16,90 EUR
Flora verflucht die Liebe. Jeder, den sie nicht lieben muß, ist ihr willkommen. Und doch gibt es da einen neuen Mann. Glaubt David. Und soll für seinen Vater die Wahrheit über seine attraktive Stiefmutter Flora ans Licht bringen... ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Hol mich einfach ab. Roman

Piper Verlag, München 2003, ISBN 3492239838, Broschiert, 285 Seiten, 8,90 EUR
Was geht in den Köpfen von Frauen vor, die älter werden? Mit dieser brennenden Frage beschäftigt sich Gunna seit Jahren. Eigentlich seit ihrem Bestseller "Der 30. Geburtstag". Wobei der 30. Geburtstag rückblickend im Grunde ein Luxusproblem ist. Denn erst später wird es richtig schlimm. Während Gunna zusammen ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Scherben hätten Glück gebracht. Erzählungen

Aufbau Verlag, Berlin 2006, ISBN 3351030819, Gebunden, 208 Seiten, 17,90 EUR
Das Besondere passiert in diesen Geschichten einfach so, mitten im Alltag: Manch einer trifft eine Entscheidung, die ihn selbst am meisten überrascht; oder jemand beginnt aus scheinbar nichtigem Anlass in Frage zu stellen, wie er bisher gelebt hat. Verpasste Gelegenheiten, alte Verletzungen, verdrängte Sehnsüchte blitzen in Sekunden ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Schwarz und ohne alles. Erzählungen

Aufbau Verlag, Berlin 2008, ISBN 3351032382, Gebunden, 221 Seiten, 19,95 EUR
Wenn Holy die Decke auf den Kopf fällt, geht sie in "Vanessas Salon". Hier findet sie außer Klatsch auch ein offenes Ohr für ihre Sorgen, immer Trost und manchmal Rat. Der Mensch braucht Kontakt, sonst wird er sonderbar, meinen dort alle, und wenn Holy wieder zu Hause ist, hat sie nicht nur eine neue Frisur, sondern weiß, wie andere ... mehr lesen
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Wohmann, Gabriele: Wann kommt die Liebe. Erzählungen

Aufbau Verlag, Berlin 2011, ISBN 3351033109, Gebunden, 204 Seiten, 19,95 EUR
Gabriele Wohmann erweitert mit diesen Geschichten ihr wohmannsches Welttheater um lakonische Kurztragödien und -komödien über Liebeskriege und Paargefängnisse, Zuneigungsterror und die Winzigkeiten, auf die es ankommt. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





