Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 11.48 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Frida Kahlo

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo wurde 1907 als Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderon in Coyoacan, geboren. Aufgrund eines Busunglücks im Alter von 18 Jahren, musste Kahlo ihren Alltag immer wieder liegend verbringen. Das Malen wurde für Kahlo zum Ausdruck ihrer seelischen und körperlichen Qualen. Kahlo heiratete 1929 den Künstler Diego Rivera, damals 42 Jahre alt und bereits weltberühmt. Ihr künstlerischer Werdegang war nicht nur mit ihrem Verhältnis zu Rivera, sondern auch mit ihrer chronischen Krankheit und ihrem leidenschaftlichen mexikanischen Nationalismus verknüpft. Die charismatische Malerin und Rebellin, der mehrere Affären mit Größen wie dem Fotograf Nicolas Murray oder der mexikanischen Sängerin Chavela Vargas nachgesagt werden, starb am 13. Juli 1954.

Bücher von Frida Kahlo

Kahlo, Frida: Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je. Briefe und andere Schriften

Cover: Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je

SchirmerGraf Verlag, München 2004, ISBN 3865550029, Gebunden, 367 Seiten, 22,80 EUR

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Raquel Tibol. Aus dem Spanischen und Englischen von Lisa Grüneisen und Jochen Staebel. In diesem erstmals vollständig auf deutsch vorliegenden Band hat die Kunstkritikerin und Freundin Frida Kahlos - Raquel Tibol - Briefe, Notizen, Gedichte, Bekenntnisse der Künstlerin versammelt. Adressaten sind ... mehr lesen
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Kahlo, Frida / Muray, Nickolas: Ich werde Dich nie vergessen. Frida Kahlo und Nickolas Muray: unveröffentlichte Fotografien und Briefe

Cover: Ich werde Dich nie vergessen

Schirmer und Mosel Verlag, München 2004, ISBN 3829601204, Gebunden, 128 Seiten, 39,80 EUR

Mit 91 teils farbigen Abbildungen. Herausgegeben von Salomon Grimberg. Im Herbst 1938 reist Frida Kahlo (1907-1954) nach New York. Anlass ist ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Julien Levy, die ein großer, auch finanzieller Erfolg wird. In New York trifft sie den Fotografen Nickolas Muray (1892-1965) wieder, den sie bereits in Mexiko ... mehr lesen
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Kahlo, Frida: Geliebter Doctorcito. Briefe an Dr. Leo Eloesser

Cover: Geliebter Doctorcito

SchirmerGraf Verlag, Müchen 2010, ISBN 3865550711, Gebunden, 157 Seiten, 17,80 EUR

Aus dem Spanischen und Englischen von Lisa Grüneisen und Jochen Staebel. Frida Kahlos Briefe an ihren Arzt und engen Vertrauten Dr. Leo Eloesser sind das berührende Dokument einer lebenslangen Freundschaft. Ihr "liebster Doctorcito" wurde um Rat gebeten in medizinischen, lebenspraktischen, künstlerischen und politischen Dingen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen