Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Durs Grünbein

Durs Grünbein, 1962 in Dresden geboren, studierte Theaterwissenschaft in Berlin, wo er seit 1987 als freier Autor lebt. Er debütierte 1988 mit dem Band ?Grauzone morgens`, 1991 folgte ?Schädelbasislektion`. 1994 veröffentlichte er die Lyrikbände ?Falten und Fallen` (mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet) und ?Den Teuren Toten. 33 Epitaphe` sowie ?Von der üblen Seite`. 1995 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.

Bücher von Durs Grünbein

Becker, Uli / Grünbein, Durs / Ooka, Makoto / Takahashi, Junko / Tanikawa, Shuntaro: Licht verborgen im Dunkel. Ein Renshi-Kettengedicht

M. Wehrhahn Verlag, Braunschweig 2000, ISBN 3932324048, Broschiert, 28 Seiten, 5,11 EUR

Herausgegeben von Frank Schäfer und Rüdiger Wartusch. Mit einem Vorwort von Uli Becker. ... mehr lesen
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Grünbein, Durs / Haage, Ulrike: Reise, Toter.

Cover: Reise, Toter

Sans Soleil Verlag, Bonn 2001, ISBN 3880300372, CD, 0 Seiten, 17,90 EUR

1 CD mit 50 Minuten Laufzeit. Stimmen: Meret Becker, Judith Engel, Frank Glaubrecht u.a. Das Leben dauert einen Nachruf lang, und wenn es gut ging, war es eine Reise... EPITAPH ist ein Hörspiel aus lauter Miniaturdramen, in denen ungewöhnliche, so komische wie tragische Todesfälle erzählt werden. Geschliffene Epigramme wechseln mit ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Das erste Jahr. Berliner Aufzeichnungen

Cover: Das erste Jahr

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412779, Gebunden, 280 Seiten, 20,35 EUR

Einer der Vorsätze Durs Grünbeins für das erste Jahr im neuen Jahrtausend war, diesen historischen Moment des Beginns gespiegelt durch den subjektiven Blick des Dichters festzuhalten. Das Resultat: Arbeitsbuchnotizen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2000. Sehr Privates wie die Geburt der Tochter, Erinnerungen an die eigene Kindheit ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Erklärte Nacht. Gedichte

Cover: Erklärte Nacht

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413058, Gebunden, 149 Seiten, 18,00 EUR

Die Erkundung der Möglichkeiten des Individuums innerhalb der Grenzen seiner eigenen Lebenszeit und seines Lebensraums Großstadt sind seit langem Themen dieses Autors: "Warum bist Du hier? steht als Frage gleich morgens mit auf." In seinen neuen Gedichten, die unter die Kapitelüberschriften Unzeitgemäße Gedichte, Neue Historien ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Das Ohr in der Uhr. Gedichte aus 13 Jahren. 1 CD. Gelesen von Durs Grünbein

Cover: Das Ohr in der Uhr

DHV - Der Hörverlag, München 2002, ISBN 3895845140, CD, 15,90 EUR

72 Minuten Laufzeit. Für den Hörverlag sammelte Durs Grünbein aus den bereits veröffentlichten Büchern Texte, die für ihn bis heute Aktualität bewahrt haben, und kombiniert sie mit bislang Unveröffentlichtem. ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Una storia vera. Ein Kinderalbum in Versen

Cover: Una storia vera

Insel Verlag, Frankfurt/ Main 2002, ISBN 3458192379, Gebunden, 56 Seiten, 11,80 EUR

"Willkommen an Bord Däumling du, Menschlein, brandneu. / Zierliche Nymphe, zitternd wie Espenlaub, Milchtrinker, Wicht. / Alles dank dir, Glückskind, beginnt nun, gut griechisch, mit Eu ?/ Wie sie Dich halten, Krabbenfang, ängstlich, daß nichts zerbricht", begrüßt der gerade Vater gewordene Dichter die Tochter, ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Warum schriftlos leben?. Essays

Cover: Warum schriftlos leben?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518124358, Broschiert, 122 Seiten, 8,00 EUR

In den neun Aufsätzen beziehungsweise Reden dieses Bandes umkreist Durs Grünbein Voraussetzungen, Bedingungen und Folgen des Schreibens. "Im Schreiben versucht sich das Intime zu behaupten", heißt es etwa, "paradoxerweise, indem es sich öffentlich exponiert. Doch Öffentlichkeit ist, wie sich bald zeigt, nur eine besonders undurchlässige ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Vom Schnee. oder Descartes in Deutschland

Cover: Vom Schnee

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414550, Gebunden, 144 Seiten, 19,90 EUR

"In welchem schneebedeckten Jahrhundert, mit Fingern / Steif auf bereifte Scheiben gemalt, erschien dieser Plan / Zur Berechnung der Seelen?" schrieb Durs Grünbein vor Jahren in einem Gedicht mit dem Titel "Meditation nach Descartes". Der Held und das Leitmotiv des Gedichts sind nun zurückgekehrt in Form einer langen Eloge auf den Philosophen. ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: An Seneca. Postskriptum / Seneca: Die Kürze des Lebens.

Cover: An Seneca. Postskriptum / Seneca: Die Kürze des Lebens

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 351841609X, Gebunden, 85 Seiten, 15,00 EUR

Aus dem Lateinischen von Gerhard Fink. "So ist's: Wir erhalten kein kurzes Leben, sondern haben es dazu gemacht, und es mangelt uns nicht an Zeit, sondern wir verschwenden sie." Als Stoiker widmet Seneca sein Denken der Lebenspraxis: dem gut geführten Leben, das, von Vernunft geleitet, Affekten widersteht. Seelenruhe zu erlangen ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Porzellan. Poem vom Untergang meiner Stadt

Cover: Porzellan

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518417223, Gebunden, 70 Seiten, 14,80 EUR

"Komm ins Zentrum. Und wo liegt das? Unterm Stolperstein / Dir zu Füßen, tief im Erdreich." Der hier auffordert, ihm in die Unterwelt, an den Ort der Orte zu folgen, sieht mit dem inneren Auge das glanzvolle und düstere Bild einer, seiner Stadt: er sieht das Augusteische Dresden, den Ursprungsort des weißen Goldes, ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Antike Dispositionen. Aufsätze

Cover: Antike Dispositionen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518417150, Gebunden, 400 Seiten, 24,80 EUR

Als eine kleine, aber entschiedene "Drehung des Kopfes" hat Durs Grünbein selbst das beschrieben, was sein Werk seit Mitte der neunziger Jahre bewegt, verbunden mit einer Verschiebung der Achsen und Maßstäbe. Diese Drehung des Kopfes hat den Blick nicht nur für die Weimarer Klassik, sondern ebenso für den fundamentalen ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Strophen für übermorgen. Gedichte

Cover: Strophen für übermorgen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518419080, Gebunden, 121 Seiten, 19,80 EUR

Durs Grünbeins neues Gedichtbuch ist ein poetisches Erinnerungswerk, zugleich ein Buch der Übergänge und Verwandlungen. In sieben Abteilungen und einer Vielzahl von Versformen entfaltet sich hier ein Bilderbogen zum Weltbild. Gedichte zur Herkunft stehen am Anfang, bevor sich, just im Reisegedicht, die Unheimlichkeit moderner Mobilität ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Der cartesische Taucher. Drei Meditationen

Cover: Der cartesische Taucher

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518260073, Kartoniert, 140 Seiten, 10,00 EUR

Hinter einem großangelegten Werk mit dem noch viel größeren Titel "Le Monde" verbirgt sich das ehrgeizigste Projekt des Philosophen Rene Descartes: In diesem Werk sollten sämtliche getrennten Wissensfäden zusammenlaufen und ein Gewebe ergeben, so dicht gewirkt, dass damit alles unter der Sonne erklärt wäre. ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Lob des Taifuns. Reisetagebücher in Haikus

Cover: Lob des Taifuns

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3458193081, Gebunden, 133 Seiten, 13,80 EUR

Mit Übertragungen ins Japanische und einem Nachwort von Yuji Nawata. Viermal, einer eigenen langen Werkspur und Wahlverwandtschaft mit dem Osten nachgehend, hat Durs Grünbein Japan besucht. Während aller vier Reisen hat er sein Tagebuch in Form von Kurzgedichten geführt."Mir, der ich nie photographiere, schien das Haiku das ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Die Bars von Atlantis. Eine Erkundung in vierzehn Tauchgängen

Cover: Die Bars von Atlantis

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518125982, Kartoniert, 61 Seiten, 7,00 EUR

Der Begriff Metapher leitet sich ab vom griechischen meta pherein (anderswo hintragen), was in der Antike meist "per Schiff" bedeutete, so dass die Seefahrt bald selbst zur Metapher für die Dichtkunst wurde. Das Schiff als Symbol für den Aufbruch, das Wagnis des Lebens, gehört seither zu den beflügelndsten Bildern der Literatur, ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Vom Stellenwert der Worte. Frankfurter Poetikvorlesung 2009

Cover: Vom Stellenwert der Worte

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518061402, Kartoniert, 59 Seiten, 7,00 EUR

Von der Feststellung ausgehend, daß eine normenbildende, maßstabsetzende Poetik nicht mehr existiere, zeichnet Grünbein seinen dichterischen Werdegang als "Skizze zu einer persönlichen Psychopoetik". Es geht dabei um die Idee vom genauen Wort, das seine maximale Aufladung erst als Resultante der Lebenssituation, seiner ... mehr lesen
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Grünbein, Durs: Aroma. Ein römisches Zeichenbuch

Cover: Aroma

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421670, Gebunden, 184 Seiten, 19,90 EUR

Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt Roma caput mundi wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen