Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Daniel Defoe

Daniel Defoe wurde 1660 (oder 1661) in England als Sohn eines Fleischers und Kerzenmachers geboren. Als Erzähler, Journalist und Publizist hinterließ er ein sehr umfangreiches Werk und gilt als Begründer des modernen englischen Romans. Berühmt wurde er 1719 mit "Robinson Crusoe", der sofort auch über die Landesgrenzen hinaus ein großer Erfolg wurde und bis heute eines der meistgelesenen Werke der Weltliteratur ist. Weitere wichtige Werke Defoes sind "Moll Flanders" (1722) und "Roxana" (1724), in denen er am Beispiel von abenteuerlichen Frauenschicksalen die sozialen Missstände und moralischen Mängel seiner Zeit kritisierte. Daniel Defoe starb in relativ bescheidenen Verhältnissen 1731 in London.

Bücher von Daniel Defoe

Defoe, Daniel: Die Pest zu London. Das Psychogramm einer Massentragödie. 1 CD

Cover: Die Pest zu London

Audio Verlag, Potsdam 2002, ISBN 3898131823, CD, 14,95 EUR

78 Minuten Laufzeit. Hörspielbearbeitung Sebastian Coy. Sprecher: Gert Westphal. Als 1664 die Pest in London ausbrach, war Daniel Defoe (ca. 1660-1731), der spätere Autor von "Robinson Crusoe" und Kritiker seiner Zeit, ein Kind von höchstens fünf Jahren. Bis in die grausigen Details lässt er, viele Jahre später, einen Ich-Erzähler ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Defoe, Daniel: Ein Essay über Projekte.

Cover: Ein Essay über Projekte

Springer Verlag, Wien 2006, ISBN 321129564X, Kartoniert, 251 Seiten, 24,95 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Christian Reder. "Ein Essay über Projekte" von Daniel Defoe (1697) ist ein Grundlagentext zum Projektdenken der Moderne. Seine Erfahrungen als Geschäftsmann, Bankrotteur, Politikberater, Geheimagent, Journalist, Zeitungsherausgeber machen den Autor des "Robinson Crusoe" zum exemplarischen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen