Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Charles Lewinsky
Lewinsky, Charles: Johannistag. Roman

Haffmans Verlag, Zürich 2000, ISBN 3251004875, Gebunden, 319 Seiten, 19,94 EUR
"Die Welt ist tausend Schritte lang." Diese Welt heißt Vortillon und ist ein kleines, verschlafenes Dorf im Süden Frankreichs. Hier gibt es nur zwei Straßen, einen Bürgermeister, der zweimal in der Wochen für eine halbe Stunde in der mairie residiert, einen gewesenen Richter, "noch aus dem 19. Jahrhundert", ... mehr lesen
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Lewinsky, Charles: Melnitz. Roman

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2005, ISBN 3312003725, Gebunden, 776 Seiten, 24,90 EUR
Als 1871 nachts ein entfernter Verwandter an die Tür der Meijers klopft, ahnt noch keiner in der Familie, wie radikal sich ihr Leben ändern wird. Über vier Generationen erstreckt sich ihre Geschichte voller Liebesglück und Lebenstrauer, ihr Kampf um Erfolg und Anerkennung. Charles Lewinsky erzählt mit einer Gestaltungskraft, ... mehr lesen
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Lewinsky, Charles: Johannistag. Roman

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2007, ISBN 3312003881, Gebunden, 320 Seiten, 21,50 EUR
Charles Lewinsky lässt die Figuren eines kleinen Dorfs zu einer so liebenswürdigen wie bösartigen Quadrille antreten. Psychologisch raffiniert und atmosphärisch dicht webt er ein Geflecht aus höchst lebendigen Intrigen und Verbrechen längst vergangener Tage. Der Autor des Bestsellers 'Melnitz' zeigt auch in 'Johannistag' ... mehr lesen
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Lewinsky, Charles: Zehnundeine Nacht. Roman

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2008, ISBN 3312004195, Gebunden, 190 Seiten, 17,90 EUR
Im heruntergekommenen Hotel "Palace" besucht ein ordinärer Kiezganove Nacht für Nacht eine alternde Prostituierte, um sich gegen Geld, neben anderem, eine Geschichte erzählen zu lassen. Denn das kann sie hervorragend. Die Geschichten dieser modernen Scheherazade kreisen alle um die Frage der Identität: Was macht ein Menschenleben ... mehr lesen
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Lewinsky, Charles: Doppelpass. Ein Fortsetzungsroman

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2009, ISBN 3312004446, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR
In der "Weltwoche" schreibt Charles Lewinsky derzeit einen Roman in fünfzig Folgen, über einen Fußballstar und einen illegalen Immigranten - und darüber, wie Scharfmacher in Politik und Boulevardpresse mit beiden umgehen. Hintersinnig und scharfzüngig nimmt Lewinsky, der unter anderem mit seinem Roman "Melnitz" ... mehr lesen
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Lewinsky, Charles: Gerron. Roman

Nagel und Kimche Verlag, München 2011, ISBN 3312004780, Gebunden, 539 Seiten, 24,90 EUR
Kurt Gerron war einmal ein Star und ist jetzt nur noch ein Häftling unter Tausenden. Der Nationalsozialismus hat den bekannten Schauspieler von den Berliner Filmateliers ins Ghetto von Theresienstadt getrieben, wo er ein letztes Mal seine Fähigkeiten beweisen soll: Als er den Auftrag bekommt, einen Film zu drehen, der das erniedrigende Dasein ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





