Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bernd Weisbrod

Bernd Weisbrod, geboren 1946, ist seit 1990 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen; Gastprofessuren an der Hebrew University of Jerusalem. Rutgers University (USA), New School University New York und am Magdalen College Oxford. Er ist Vorsitzender des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen.

Bücher von Bernd Weisbrod

Weisbrod, Bernd (Hrsg.): Akademische Vergangenheitspolitik.

Cover: Akademische Vergangenheitspolitik

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892445958, Gebunden, 288 Seiten, 30,00 EUR

Der Umgang der Wissenschaften mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland ist Gegenstand der Untersuchungen in diesem Sammelband. Wie verwandelte sich die deutsche Wissenschaft im Übergang vom Nationalsozialismus in die zweite deutsche Demokratie? Die Geschichtswissenschaft streitet seit einigen Jahren über den Werdegang führender ... mehr lesen
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Lüdtke, Alf (Hrsg.) / Weisbrod, Bernd (Hrsg.): No Man's Land of Violence. Extreme Wars in the 20th Century

Cover: No Man's Land of Violence

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3892448256, Kartoniert, 282 Seiten, 18,00 EUR

Neun Beiträge zur Rolle der Gewalt in Politik und Gesellschaft des 20. Jahrhunderts. Die Autorinnen und Autoren analysieren die Gewaltpraxis in den Kriegen des "kurzen" 20. Jahrhunderts (Eric Hobsbawm). Kriegsgewalt erweist sich in vergleichender Sicht nicht mehr nur als Mittel oder Ziel von Politik, sondern als deren Ende. Das Niemandsland ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen